Mainzer Unternehmen Schott profitiert von Corona-Pandemie

Schott verdreifacht Produktion in China

Mainzer Unternehmen Schott profitiert von Corona-Pandemie

Der Mainzer Technologiekonzern Schott ist einer der großen Gewinner der Corona-Pandemie. Wie das Unternehmen mitteilt, verzeichnet die Pharma-Sparte des Konzerns ein erfolgreiches Jahr.

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte das weltweit agierende Unternehmen mit 17.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro (Steigerung um 13 Prozent). Der Gewinn kletterte um 45 Prozent auf 289 Millionen Euro. Schott lieferte in dem Jahr Glasfläschchen für mehr als fünf Milliarden COVID-19-Impfungen.

In China plant Schott jetzt eine Verdreifachung der Produktionskapazitäten für Fläschchen und Ampullen. „Wir investieren in unser globales Produktionsnetzwerk und arbeiten eng mit großen Arzneimittelherstellern und Partnern aus der Pharmaindustrie zusammen“, sagt Andreas Reisse, Executive Vice President von Schott Pharmaceutical Systems. „Gemeinsam ist unser Ziel, die Gesundheitsversorgung aller zu verbessern.“

Bereits im vergangenen Jahr hat Schott die Produktion für vorsterilisierte Glasfläschchen in den USA verdreifacht und die Kapazität für vorfüllbare Glasspritzen in der Schweiz um 50 Prozent ausgebaut. 2022 will das Unternehmen sein Produktionsnetzwerk von weltweit 16 Standorten weiter ergänzen. Im Frühjahr wird im badischen Müllheim ein hochmodernes Werk für vorfüllbare Polymerspritzen eingeweiht.

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