Was Beethovens Tod mit Mainz zu tun hat

Ludwig van Beethoven schuf Melodien, die auch heute noch fast jeder kennt. Was aber nur wenige wissen, nicht nur der Verleger verband den weltberühmten Komponisten mit Mainz.

Was Beethovens Tod mit Mainz zu tun hat

Er ist einer der berühmtesten Komponisten der Welt, viele Menschen kennen die Melodien seiner Orchester-, Oper- und Klavierwerke. Gerade die 5. Symphonie gehört zu seinen populärsten Kompositionen. Die Rede ist von Ludwig van Beethoven. Doch was viele nicht wissen, auch mit Mainz verband den Komponisten etwas - und zwar der Wein.

Bestellung kommt zu spät

Alkohol spielte im Leben Beethovens eine große Rolle. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ schreibt, habe dies auch familiäre Gründe gehabt: „Der Vater hat den Knaben wohl häufiger aus dem Bett und ans Klavier geprügelt, wenn er nachts betrunken nach Hause gekommen ist.“ Dementsprechend war er einem guten Schluck Wein nicht abgeneigt, was sich aber in seiner Kunst, abgesehen vom „Trinklied“ in „Fidelio“, kaum niederschlug.

Nach seinem Tod am 26. März 1827 stellte man fest, dass er unter anderem an einer Leberzirrhose gelitten hatte. Die Ärzte hatten ihm zwar verträglicheren Wein verordnet, da das Getränk damals oft mit Bleizucker gesüßt wurde - was möglicherweise zusätzlich zu einer Bleivergiftung bei Beethoven führte.

Zwei Wochen vor seinem Tod hatte Beethoven noch versucht, diesen verträglicheren Wein zu bekommen. „Guten, alten Rheinwein“, wie er an seinen Verleger Schott in Mainz schrieb. Doch die Lieferung dauerte damals sehr lang, sodass der Wein erst kurz vor Beethovens Tod in Wien eintraf. Angeblich fielen bei Eintreffen der Lieferung seine letzten Worte: „Schade, schade, zu spät.“ (mm)

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