Erweiterungsbau der IGS Europa in Mainz eröffnet

In nur 18 Wochen ist in Mainz-Hechtsheim ein neuer Erweiterungsbau für die IGS Europa entstanden. Pünktlich zum Schulstart wurde die wohl schnellste Schule Deutschlands nun eröffnet.

Erweiterungsbau der IGS Europa in Mainz eröffnet

Der Erweiterungsbau der Integrierten Gesamtschule Europa (IGS Europa) in Mainz-Weisenau ist am Freitag eröffnet worden. Wie die Baufirma ALHO Systembau GmbH mitteilt, wurde das Gebäude in einer reinen Bauzeit von nur 18 Wochen fertiggestellt.

Pünktlich zum neuen Schuljahr wurde der Bau von Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos), Schuldezernent Ata Delbasteh (SPD) und Schulleiter Valeriano Sierra Haupt eröffnet. „Heute weihen wir die wohl schnellste Schule Deutschlands ein“, sagte Oberbürgermeister Haase. „Das zeigt: Mainz kann Schulbau im Rekordtempo, pünktlich zum Schulstart und ohne Abstriche bei Qualität und Ausstattung.“

Das viergeschossige Gebäude in modularer Stahlbauweise bietet auf rund 3860 Quadratmetern Platz für etwa 300 Schülerinnen und Schüler. Die Investition der Stadt Mainz beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro. Zwischen der Auftragserteilung im Dezember 2025 und der Übergabe lagen nur acht Monate. In elf Arbeitstagen während der Osterferien wurden 73 vorgefertigte Module montiert und verbunden.

Moderne und barrierefreie Lernräume

Der Neubau ist durch eine neu gestaltete Außenanlage mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden. „Der Erweiterungsbau schafft nicht nur dringend benötigte Schulplätze, sondern auch moderne, helle und barrierefreie Lernräume“, erklärte Schuldezernent Ata Delbasteh.

Im Inneren sorgen große Fenster für viel Tageslicht. Außer klassischen Unterrichtsräumen gibt es auch Gemeinschaftsflächen und kleinere Bereiche für den individuellen Austausch. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei gestaltet, unter anderem mit einem rollstuhlgerechten Aufzug und kontrastreichen Markierungen für sehbehinderte Menschen.

Beheizt wird der Neubau über Fernwärme, eine Anlage sorgt für Lüftung und Kühlung. Dank der Stahlrahmenbauweise sind die Innenwände nicht tragend, was zukünftige Umbauten, Erweiterungen oder eine Umnutzung erleichtern soll.