Überflutung im Mainzer Heiligkreuzviertel: Feuerwehr im Großeinsatz

Im Mainzer Heiligkreuzviertel flutete ein defekter Hydrant einen Keller mit über 120.000 Liter Wasser. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, auch Strom und eine Ampel mussten abgeschaltet werden.

Überflutung im Mainzer Heiligkreuzviertel: Feuerwehr im Großeinsatz

Am Dienstagabend (7. Januar) hat ein defekter Baustellenhydrant in Mainz-Weisenau einen erheblichen Wasserschaden in einem Geschäftsgebäude verursacht. Das meldet die Feuerwehr Mainz.

Gegen 19:10 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines vollgelaufenen Kellers in den Heiligkreuzweg gerufen. Wie sich herausstellte, trat aus einem Baustellenhydranten auf dem Nachbargrundstück über längere Zeit unkontrolliert Wasser aus. Die Wassermassen liefen über einen außenliegenden Kellerabgang in das Gebäude. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Keller bereits zwei Meter hoch unter Wasser.

Die Feuerwehr stoppte zunächst den Wasseraustritt am Hydranten. Da sich aber rund um das Gebäude bereits große Wassermengen angesammelt hatten, strömte das Wasser weiter in den Keller. Erst mit mehreren Tauchpumpen im Innen- und Außenbereich gelang es den Einsatzkräften, den Wasserpegel zu senken. Insgesamt mussten mehr als 120.000 Liter Wasser abgepumpt werden. Wegen der großen Menge forderten die Einsatzkräfte weitere Pumpen und Personal nach.

Strom und Ampel in Weisenau abgeschaltet

Da sich im Keller auch Stromleitungen befanden, wurde aus Sicherheitsgründen der Strom in einem Teil der Straße abgeschaltet. Davon war auch die Ampel an der Kreuzung Max-Hufschmidt-Straße Ecke Heiligkreuzweg und ein DSL-Verteiler betroffen. Nach dem Einsatz konnten die Einschränkungen wieder aufgehoben werden.

Der Einsatz, an dem zwölf Feuerwehrleute sowie die Mainzer Stadtwerke beteiligt waren, dauerte rund vier Stunden und war kurz nach 23 Uhr beendet. Währenddessen blockierten Einsatzfahrzeuge eine Fahrspur. Zur Höhe des entstandenen Schadens am Gebäude, an technischen Installationen sowie an gelagerten Gegenständen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.