Schillerplatz: Darum darf man weder Essen noch Getränke mitbringen

Bei der Feier zum 11.11. am Schillerplatz wird in diesem Jahr coronabedingt einiges anders sein: So gilt unter anderem die 2G-Regel. Was ebenfalls heftig diskutiert wird: Zu der Feier dürfen keine eigenen Speisen und Getränke mitgebracht werden

Schillerplatz: Darum darf man weder Essen noch Getränke mitbringen

Am Donnerstag um 11:11 Uhr ist es wieder soweit: Tausende Mainzer werden dann auf dem Schillerplatz feiern. Nach einem dreifach donnernden Helau und der Verkündung der Narren-Charta präsentiert der Mainzer Carneval Verein (MCV) ein Bühnenprogramm mit Live-Musik, bei dem unter anderem die Humbas und Oli Mager auftreten werden. Wer bei der Veranstaltung mit dabei sein will, muss in diesem Jahr entweder geimpft oder genesen sein und ein Ticket (kostet 5 Euro) besitzen. Alle anderen (ungeimpften) Narren müssen draußen bleiben.

Die Anwendung dieser sogenannten 2G-Regelung wurde in den vergangen Tagen in den sozialen Medien heftig diskutiert und kritisiert. Nun gibt es kurz vor der Veranstaltung einen weiteren Aufreger.

Heiße Diskussion

Denn auf dem umzäunten Areal auf dem Schillerplatz dürfen Fastnachter keine eigenen Speisen und Getränke mitbringen. Dafür bietet der MCV laut seinem Pressesprecher Bernd Funke auf dem Gelände selbst Getränke und Speisen an. Doch dafür haben nicht alle Fastnachter Verständnis:

Und eine Facebook-Userin kommentiert unter einem Merkurist-Artikel zum 11.11. auf dem Schillerplatz: „Auf den Tickets steht auch nur Glasverbot! Da können sie jetzt nicht plötzlich mit anderen Bedingungen daher kommen! Ist echt eine Frechheit und Unverschämtheit!“

So begründet der MCV das Verbot

Doch warum gilt nun ein Verbot von mitgebrachten Speisen und Getränken? Der MCV schreibt dazu auf seiner Webseite: „Selbstverständlich gilt absolutes Glasverbot. Aus Sicherheitsgründen ist auch die Mitnahme von Speisen und Getränken nicht gestattet.“ Gegenüber Merkurist konkretisiert MCV-Sprecher Funke nun, was „aus Sicherheitsgründen“ genau bedeutet. So würde Selbstmitgebrachtes in einem Behältnis mitgenommen. Im Eifer des Gefechts und bei höherem Alkoholpegel könnte es dann sein, dass diese Behältnisse durch die Gegend fliegen und andere Menschen verletzen, so Funke.

Verständnis für diese Entscheidung hat unter anderem Leser Simon: „Flaschen können ein Sicherheitsrisiko darstellen. Dann esst halt vorher was oder holt euch dann da etwas zu Essen“, rät er den Besuchern der Veranstaltung. Leserin Tana hat dagegen ihre ganz eigene Erklärung, warum das Verbot gilt:

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