Klopp über Mainz-Besuche: „Der Kasteler Strand ist geil“

Jürgen Klopp gibt dem Youtube-Kanal von Mainz 05 ein Interview – und verrät Spannendes über seine Zeit in Mainz.

Klopp über Mainz-Besuche: „Der Kasteler Strand ist geil“

Der Terminkalender von Jürgen Klopp ist vollgepackt: Am Wochenende hat der Coach des FC Liverpools meistens ein Ligaspiel, unter der Woche müssen er und sein Team in der Champions League ran. Freie Zeit gibt es da nur wenig. Die letzte Länderspielpause Ende August nutzt der Ex-Mainz-05-Coach allerdings, um in seiner alten Heimat Urlaub zu machen (wir berichteten).

Dabei gab er auch dem Haussender von Mainz 05 (05er-TV) ein Interview. Auf einer Skala von 1 bis 10, wie sehr er sich freue, wieder in Mainz zu sein, sagt Klopp: „Elf.“ Der Grund: „Weil ich hier das Gefühl habe, alles zu kennen, und es ist trotzdem alles neu.“ Das erste, was er bei Mainz-Besuchen mache, sei „Essen gehen“, meist in einem Gonsenheimer Restaurant. „Schnitzel ist meistens irgendwie dabei.“

Zwei frühere Kneipen, in die Klopp in seiner Mainz-Zeit gerne gegangen ist, gibt es hingegen nicht mehr: das „L’Arcade“ und die „Kinoklause“. Auf die Frage, welche von beiden Kneipen, er wieder auferstehen lassen würde, sagte Klopp: „Bei der Kinoklause ist ja praktisch das Sixties nebenan, also würde ich sagen, das kann man gelten lassen.“ Denn wie Klopp offensichtlich weiß, führte „Sixties“-Chef Roland Bockius von 1974 bis 2000 die „Kinoklause“ in der Residenz-Passage.

„Komme zurück in die Region“

Auch über die weitere Entwicklung des „L’Arcade“, das 2019 schließen musste, ist Klopp gut informiert: „Ich habe gehört, das L’Arcade gibt es wieder – nur unter anderem Namen.“ Tatsächlich befindet sich mittlerweile das Weinlokal „August“ in den Räumen. Mit dem „L’Arcade“ verbinde Klopp immer noch „nette Abende und lautes Grölen von ‘Im Schatten des Doms‘“.

Auch kulinarisch vermisst Klopp etwas in Liverpool: die Mainzer „Fleischworscht“. Auch wenn „Frau Krawietz“ immer mal welche mitbringe. Schoppe trinke der Coach dagegen weniger. Den Mainzstrand vermisse Klopp zwar weniger, dafür aber den Rheinstrand auf der Kasteler Seite an der Bastion von Schönborn. „Da war ich, und das ist geil.“ Auch Klopps letztes Konzert war typisch Mainzerisch –zumindest teilweise. „Es war auf meinem 50. Geburtstag. Da sind die Toten Hosen aufgetreten. Und Thomas Neger.“

Fest steht für Klopp auch, dass er nach seiner Karriere zurückkommen will. „Zurück in die Region. Ich hätte gesagt, nach Mainz. Aber irgendwie ist das nicht so sicher, weil es auch sein kann, dass wir nichts finden. Da müssen wir ein bisschen rechts und links schauen, aber in die Region auf jeden Fall.“

Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen.

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