A3: Schwierige Bergung nach Lkw-Brand ist nach zwei Tagen abgeschlossen

Ein Lastwagen ist am Dienstag auf der A3 bei Epgert (Kreis Neuwied) im Westerwald ausgebrannt. Die Bergung gestaltete sich schwierig, da der Gastank des Lkw beschädigt wurde. Der Verkehr staute sich lange Zeit.

A3: Schwierige Bergung nach Lkw-Brand ist nach zwei Tagen abgeschlossen

Update: Nach dem Lkw-Brand auf der Autobahn 3 ist die Strecke zwischen Neustadt (Wied) und Neuwied in Richtung Frankfurt jetzt wieder vollständig befahrbar. Das hat die Polizei mitgeteilt.

Am Dienstagnachmittag waren zunächst die Zugmaschine und anschließend der Sattelauflieger eines Lastwagens in Brand geraten. Die Autobahn musste daraufhin zeitweise voll gesperrt werden. Die Bergung des Fahrzeugs wurde am Donnerstagmorgen abgeschlossen.

Ein beschädigter Gaskraftstofftank hatte die Arbeiten verzögert und auch am Mittwoch noch für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Inzwischen sind alle Spuren wieder frei.

Ursprungsmeldung

Nachdem am Dienstagnachmittag (7. April 2026) ein Lastwagen auf der Autobahn 3 im Westerwald ausgebrannt war, mussten Autofahrer von Köln kommend erhebliche Verkehrseinschränkungen hinnehmen. Das meldete die Verkehrsdirektion Koblenz. In Fahrtrichtung Frankfurt war von drei Spuren lange Zeit nur eine befahrbar. Der Verkehr staute sich derzeit auf bis zu zwölf Kilometern Länge.

Autobahn war zunächst bis in die Nacht gesperrt

Laut der Behörde war der Brand am Dienstagnachmittag zunächst in der Zugmaschine des Lastwagens zwischen den Anschlussstellen Neustadt (Wied) und Neuwied ausgebrochen. Von dort griffen die Flammen auf den Sattelauflieger über.

Die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt musste bis in die Nacht hinein komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Fernthal abgeleitet, was zu einem Rückstau von bis zu zwölf Kilometern führte. Später gab die Polizei den linken Fahrstreifen wieder frei. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 500.000 Euro.

Bergung verzögert sich wegen beschädigtem Gastank

Die abschließenden Bergungsarbeiten gestalten sich jedoch schwierig und mussten unterbrochen werden. Der Grund dafür ist der Gas-Kraftstofftank des Lkw, der bei dem Brand beschädigt wurde.

Wie ein Sprecher der Verkehrsdirektion am Mittwochmorgen mitteilte, wird derzeit geklärt, wie die Bergung fortgesetzt werden kann. Bis das Wrack vollständig geborgen ist, muss auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main mit weiteren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.