Wenn in Lahnstein Schüsse fallen: Das steckt dahinter

Am Mittwoch proben Polizei und Bundeswehr in Lahnstein den Ernstfall. Bei der Anti-Terror-Übung kann es laut werden. Für die Bevölkerung besteht aber keine Gefahr.

Wenn in Lahnstein Schüsse fallen: Das steckt dahinter

In Lahnstein findet am Mittwoch, 18. März 2026, eine großangelegte Anti-Terror-Übung statt. Wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilt, trainieren dabei Polizei und Bundeswehr in der Rittersturz-Kaserne das gemeinsame Vorgehen bei terroristischen Anschlägen.

Die Übung ist Teil der bundesweiten Aktion „GETEX 2026“, bei der die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden der Länder, des Bundes und der Bundeswehr verbessert werden soll. Insgesamt sind rund 300 Einsatzkräfte an der Übung in Rheinland-Pfalz beteiligt.

Das fiktive Szenario sieht einen Anschlag auf das Militärgelände in Lahnstein vor. In dieser lebensbedrohlichen Einsatzlage proben die Polizeikräfte die Kooperation mit Spezialeinheiten und den Feldjägern der Bundeswehr. Auch die Abwehr von Drohnen ist Teil des Trainings.

Schussgeräusche rund um die Kaserne möglich

Die Übung beginnt um 7:30 Uhr und findet in mehreren Abschnitten innerhalb der Kaserne statt. Dabei kommen laut Polizei auch Waffen mit Übungsmunition zum Einsatz. Ab dem frühen Morgen können daher im Umfeld der Rittersturz-Kaserne Schussgeräusche zu hören sein.

Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht. Die Polizei wird im Außenbereich der Kaserne verstärkt präsent und für Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein. Über den Beginn und das Ende der Übung will die Polizei am Übungstag über ihren WhatsApp-Kanal und per Pressemitteilung informieren.