Müder Fahrer auf A61: Unfall und 10 Kilometer Stau Fahrtrichtung Koblenz

Ein Transporterfahrer ist auf der A61 bei Mendig wohl am Steuer eingeschlafen. Er verursachte einen Unfall mit drei Fahrzeugen, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Es staute sich kilometerlang.

Müder Fahrer auf A61: Unfall und 10 Kilometer Stau Fahrtrichtung Koblenz

Am Mittwochnachmittag, 16. September, hat ein Transporterfahrer auf der Autobahn 61 bei Mendig (Kreis Mayen-Koblenz) einen Unfall mit drei Fahrzeugen verursacht, weil er vermutlich am Steuer eingeschlafen ist. Das meldet die Autobahnpolizei Mendig.

Nach ersten Ermittlungen fuhr der Transporter gegen 15:25 Uhr auf der Autobahn in Richtung Koblenz zwischen der Rastanlage Brohltal-West und der Anschlussstelle Wehr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Durch den Aufprall verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte über die Fahrbahn. Ein nachfolgender Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Transporter.

Die Insassen des Pkw wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Pkw und der Kleintransporter wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.

Lange Sperrung und 10 Kilometer Stau

Gegen den Fahrer des Kleintransporters besteht der Verdacht, dass er am Steuer eingeschlafen war. Gegen ihn wurden Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft stellten die Beamten seinen Führerschein noch vor Ort sicher.

Für die Unfallaufnahme, die Bergungsarbeiten und die Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei mussten alle drei Fahrstreifen für mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Stau von rund zehn Kilometern Länge, in dem sich zwei weitere Auffahrunfälle mit leichten Sachschäden ereigneten. Rettungsdienst und Feuerwehr waren ebenfalls im Einsatz.