Wie steht es um die Zukunft von Ex-TuS Koblenz-Trainer Petrik Sander?

Der frühere Trainer der TuS Koblenz, Petrik Sander, hat den 1. FC Magdeburg fast gerettet. Doch ob er beim Zweitligisten bleibt, ist noch unklar.

Wie steht es um die Zukunft von Ex-TuS Koblenz-Trainer Petrik Sander?

Der ehemalige Trainer der TuS Koblenz, Petrik Sander, hat den 1. FC Magdeburg in der 2. Fußball-Bundesliga vor dem letzten Spieltag so gut wie sicher vor dem Abstieg gerettet. Wie der Kicker berichtet, ist die Zukunft des Trainers beim Verein aber trotz der beeindruckenden Leistung noch offen.

Sander habe die Profimannschaft Mitte Oktober als „Feuerwehrmann“ übernommen, als diese mit nur einem Sieg auf dem letzten Tabellenplatz stand. Vor dem letzten Spieltag am Sonntag, 17. Mai, gegen den 1. FC Kaiserslautern fehle dem Team nun rein rechnerisch nur noch ein Punkt zum sicheren Klassenverbleib. In der Rückrundentabelle steht der FCM sogar auf dem achten Platz.

Die logische Konsequenz: Der Klub will die Arbeit mit dem Trainer-Duo Petrik Sander und Pascal Ibold fortsetzen. Sportdirektor Peer Jaekel sprach dem Kicker zufolge von einer „atemberaubenden“ Entwicklung in den vergangenen Monaten. „Meine Überzeugung habe ich rübergebracht, dass wir in der Konstellation weitermachen sollten“, wird Jaekel zitiert. Er glaube, dass man das zeitnah hinbekommen könne.

Andeutungen über Ruhestand

Der 65-jährige Sander selbst habe jedoch Anfang Mai mit Andeutungen über einen möglichen Ruhestand für Spekulationen gesorgt. „Bei mir ist es so, dass die Zeit, wo es geregeltere Abläufe gibt, nicht mehr so weit entfernt ist“, habe der Trainer erklärt. Unterstützung für einen Verbleib komme derweil aus der Mannschaft. Führungsspieler Baris Atik sagte laut Kicker: „Sie (Sander und Ibold) haben uns extrem gutgetan und werden uns hoffentlich auch weiter gut tun.“

Petrik Sander trainierte die TuS Koblenz von Ende 2009 bis Mitte 2011 und erneut von Anfang 2015 bis Februar 2018. Beim 1. FC Magdeburg war er ab der Saison 2022/2023 zunächst Trainer der zweiten Mannschaft, die er von der Verbandsliga bis in die Regionalliga Nordost führte, bevor er die Zweitliga-Mannschaft übernahm.