Nach WM-Spiel: Polizei Koblenz greift bei Autokorso mit 800 Autos durch

Nach dem WM-Spiel am Samstagabend feierten Fans mit 800 Autos in der Koblenzer Innenstadt. Die Polizei berichtet von massivem Verkehrschaos, Pyrotechnik und zahlreichen Verstößen.

Nach WM-Spiel: Polizei Koblenz greift bei Autokorso mit 800 Autos durch

Ein riesiger Autokorso hat am Samstagabend nach dem WM-Vorrundenspiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste den Verkehr in der Koblenzer Innenstadt teilweise lahmgelegt. Wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, nahmen schätzungsweise 800 Fahrzeuge an der Feier teil.

Der Korso machte umfangreiche Maßnahmen der Polizei notwendig, um andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger vor Gefahren zu schützen. Dennoch kam es laut den Beamten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem teilweisen Stillstand des Verkehrs in der Innenstadt. Zudem registrierte die Polizei eine Vielzahl von Verkehrsverstößen. Während des Autokorsos zündeten Teilnehmer auch pyrotechnische Gegenstände.

Polizei mahnt zur Vernunft

Grundsätzlich toleriere die Polizei solche Autokorsos als Ausdruck der Freude, heißt es in der Mitteilung. Dennoch fänden sie nicht in einem „rechtsfreien Raum“ statt. Die Beamten warnen eindringlich vor gefährlichen Aktionen, die mit einer „erheblichen Eigengefährdung“ einhergehen.

Dazu zählen das Sitzen auf Autodächern und Motorhauben, das Stehen auf den Fahrzeugen oder das Hinauslehnen aus dem Auto während der Fahrt. Auch das Befahren von Bereichen mit vielen Fußgängern könne zu einer Gefährdung von Unbeteiligten führen.