Siemens schließt Standort in Koblenz und zieht um

Siemens schließt zum Jahresende seinen Standort in der Ferdinand-Nebel-Straße in Koblenz. Die Mitarbeiter ziehen allerdings nur 150 Meter weiter in ein modernes Gebäude.

Siemens schließt Standort in Koblenz und zieht um

Siemens schließt zum Jahresende seinen Standort in der Koblenzer Ferdinand-Nebel-Straße. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Rückzug aus der Stadt, sondern um einen Umzug. Wie das Technologieunternehmen am Dienstag mitteilte, werden zwei Standorte in der Anton-Jordan-Straße zusammengelegt.

Der Umzug soll zum 31. Dezember 2025 erfolgen. Die rund 40 Mitarbeitenden der Siemens-Niederlassung Mittelrhein ziehen dann in das Gebäude, in dem die Siemens Industry Software GmbH bereits ansässig ist. Die beiden Standorte lagen bisher nur 150 Meter auseinander. Künftig werden rund 180 Menschen am gemeinsamen Standort arbeiten.

Moderner und nachhaltiger Arbeitsplatz

„Das neue Gebäude bietet uns ein modernes und nachhaltiges Arbeitsumfeld mit innovativen Möglichkeiten der Bürogestaltung“, sagt Bettina Popp, Repräsentantin der Siemens Niederlassung Mittelrhein. Der neue, gemeinsame Standort erstreckt sich über 1.500 Quadratmeter Büro- und Lagerfläche.

Laut Siemens wird das Gebäude CO2-neutral betrieben. Dafür sorgen eine umweltfreundliche Klimatisierung und eine Beleuchtung, die sich über Präsenz- und Helligkeitssensoren automatisch steuert. Zudem ist der Standort gut an die Autobahnen A48 und A61 sowie den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Langfristiges Bekenntnis zur Region

Mit der Zusammenlegung unterstreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben sein langfristiges Bekenntnis zum Standort Koblenz. Die Geschichte von Siemens in der Stadt reicht bis ins Jahr 1901 zurück.

Heute ist die Niederlassung Mittelrhein ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und betreut neben dem Stadtkreis Koblenz auch sieben angrenzende Landkreise.