Das Interimstrainer-Duo Petrik Sander und Pascal Ibold könnte beim abstiegsgefährdeten Zweitbundesligisten 1. FC Magdeburg länger im Amt bleiben als zunächst gedacht. Das berichtet das Nachrichtenportal „Magdeburg Blau-Weiß“ der „Mitteldeutschen Verlags- und Druckhaus GmbH“.
Nach dem 1:1-Unentschieden in der 2. Bundesliga am Sonntag beim Tabellenvierten SV Darmstadt 98 deuteten sowohl Magdeburgs Sportchef Otmar Schork als auch Sander selbst an, dass eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über die aktuelle Zwischenlösung hinaus denkbar sei.
Sander: „Wir stehen bereit“
„Wir stehen bereit“, erklärte der 64-jährige Sander gegenüber dem TV-Sender Sky mit Blick auf eine mögliche längerfristige Übernahme des Traineramts bei den FCM-Profis. Gleichzeitig betonte der gebürtige Quedlinburger aber auch: „Es geht nicht um mich.“ In der aktuellen Krise zähle nur der Verein als Ganzes.
Petrik Sander ist in Koblenz ein bekannter Name. Er trainierte den Traditionsverein TuS Koblenz von Januar 2010 bis Mai 2011 in der 2. Bundesliga und 3. Liga sowie von März 2025 bis Februar 2018 in der Regionalliga Südwest und der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.
Magdeburgs Sportchef Schork, der die Interimslösung mit Sander und Ibold zunächst als Zwischenlösung bezeichnet hatte, zeigt sich nun offener für eine dauerhafte Beschäftigung des Duos. „Das Vertrauen ist da, weil sie extrem gut mit der U23 gearbeitet haben“, sagte der 68-Jährige vor dem Spiel in Darmstadt.
Trainersuche läuft weiter
Dennoch betonte Schork, dass er weiterhin nach einem möglichen Nachfolger für den entlassenen Markus Fiedler Ausschau halte. „Natürlich bin ich auf der Suche, wer gut zu uns passen könnte“, erklärte der Sportchef. Einen konkreten Zeitpunkt für eine Entscheidung nannte er nicht.
Ob zum nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Preußen Münster doch ein neuer Trainer auf der Bank sitzen wird, bleibt somit offen. Zumindest vorerst wird das Duo Sander/Ibold das Magdeburger Team weiter betreuen.