Ein Notruf über eine blutende Person und ein mutmaßliches Schussgeräusch hat am Dienstagnachmittag, 1. September, für einen Großeinsatz der Polizei in Koblenz-Pfaffendorf gesorgt. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten in den Stadtteil aus.
Wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilt, ging die Meldung gegen 15:40 Uhr ein. Demnach sollte in einem Hinterhof eine Person mit Blutungen liegen. Wegen der zunächst unklaren Lage und des gemeldeten Schussgeräusches wurden sofort zahlreiche Kräfte in den Bereich entsandt. Kurzzeitig war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Kein Verbrechen, sondern tragischer Unfall
Die Ermittlungen vor Ort ergaben jedoch schnell, dass kein Verbrechen hinter dem Vorfall steckt. Stattdessen gehen die Beamten nach Betrachtung aller Umstände von einem tragischen Unglücksfall aus. Der 63-jährige Mann aus Koblenz war offenbar gestürzt.
Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst verstarb der Mann mutmaßlich an den Folgen seiner Verletzungen. Die Polizei schließt aus, dass Schüsse abgegeben wurden. Eine Gefahr für Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.