Der Rheinradweg hat seine Position als einer der beliebtesten Radfernwege in Deutschland erneut bestätigt. In der aktuellen Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) belegt der deutsche Abschnitt den vierten Platz in der Kategorie der meistbefahrenen Radfernwege für Reisen ab drei Übernachtungen.
Die Analyse, für die mehr als 17.300 Menschen online zu ihrem Radreiseverhalten befragt wurden, stellte der ADFC auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin vor. An der Spitze der Rangliste stehen der Elbe-, der Weser- und der Ostseeküstenradweg.
Große Freude am Mittelrhein
Bei der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, die für die Vermarktung des Abschnitts am Mittelrhein zuständig ist, sorgt das Ergebnis für Freude. „Wir freuen uns sehr über die positive Wahrnehmung des Rheinradwegs, der nicht nur für unsere Region von großer Bedeutung ist“, sagt Geschäftsführerin Kristina Neitzert.
Die hohe Platzierung sei kein Einzelfall. Auch weitere Radwege der Kooperation „Germany’s Top River Routes“ finden sich unter den Top 20 wieder. „Dies zeigt einmal mehr die hohe Beliebtheit und Bedeutung von Flussradwegen in Deutschland“, so Neitzert.
1.450 Kilometer durch sechs Länder
Insgesamt ist der Rheinradweg, auch als EuroVelo15 bekannt, 1.450 Kilometer lang. Er führt von der Rheinquelle in den Schweizer Alpen bis zur Mündung in die Nordsee und durchquert dabei sechs Länder. Der Weg ist durchgehend mit dem EuroVelo15-Logo beschildert.
Besonders der Abschnitt am Mittelrhein ist bei Radfahrern beliebt, da er auf überwiegend flachen Wegen verläuft und oft auf beiden Seiten direkt am Flussufer entlangführt. Laut ADFC-Analyse nutzt mittlerweile mehr als die Hälfte der Radreisenden auf längeren Touren ein Elektrofahrrad, was die Attraktivität solcher Strecken zusätzlich erhöht.