Koblenzer Talent Rossano (17) will bei „The Voice of Germany“ überzeugen

Mit nur 17 Jahren will der Koblenzer Rossano Gerhartz bei der Castingshow „The Voice of Germany“ überzeugen. Im Gespräch mit Merkurist verrät er, wie er zur Musik kam und was ihn inspiriert.

Koblenzer Talent Rossano (17) will bei „The Voice of Germany“ überzeugen

Er ist 17 Jahre alt, kommt aus Koblenz und will bei „The Voice of Germany“ überzeugen: Rossano Gerhartz ist einer der Kandidaten der neuen Staffel der Castingshow. Im Gespräch mit Merkurist erzählt der angehende Abiturient, wie er seinen ersten Auftritt bei den „Blind Auditions“ erlebt hat.

Die Musik spielt im Leben des Koblenzers schon immer eine große Rolle. Als Sinto (Anm. d. Red.: Angehöriger der ethnischen Minderheit der Sinti) sei die Musik ein wichtiger Teil seiner Kultur. Bereits mit acht Jahren begann Rossano Klavier zu spielen, verlor mit der Zeit jedoch das Interesse daran. Vor rund drei Jahren fand er durch seine Cousine zurück zu den Instrumenten und später dann auch den Spaß am Gesang. Von der Ukulele wechselte er irgendwann zur Gitarre und teilt nun seit einem Jahr seine Musik auch auf der Plattform TikTok.

Für Rossano ist Musik mehr als nur ein Hobby. „Musik ist Emotion, Musik ist Sprache, Musik verbindet einfach“, erklärt er. Privat hört er am liebsten 90er-Jahre-R'n'B, Hip-Hop und Rap, legt sich jedoch bei keinem Genre fest. Besonders inspirierend findet er Künstler „Tyler, the Creator“, dessen Texte sich vielseitig interpretieren lassen.

Vom Kindheitstraum auf die große Bühne

Im vergangenen Oktober bewarb sich der Schüler dann bei „The Voice of Germany“ und erfüllte sich damit einen Kindheitstraum. „Ich habe mir damals The Voice Kids angeschaut und dachte mir einfach in dem Moment: Da will ich auch mal sein, was kann ich großartig verlieren.“

Bei seiner Blind Audition sang Rossano den Song „Vampire“ von „Olivia Rodrigo“. Die Wahl sei eine Hommage an seine Cousine gewesen, die großer Fan der Sängerin ist. Den Auftritt vor den Coaches und dem großen Publikum beschreibt der 17-Jährige als „unfassbar surreal“. Zuvor hatte er höchstens vor 100 bis 200 Menschen in seiner alten Schule gesungen und war dementsprechend nervös. Unterstützt wurde Rossano von seinen Eltern und Brüdern. Auch der Rest der Familie habe ihm backstage die Daumen gedrückt.

„Ein Moment von Stolz“ für Koblenz

In dieser Staffel sitzen Rea Garvey, Shirin David, Nico Santos, Michi Beck und Smudo in der Jury. Ob sich einer der Coaches, für ihn umgedreht hat, darf Rossano noch nicht verraten. Doch seine Heimatstadt Koblenz im Fernsehen zu vertreten, erfüllt ihn bereits mit Freude. „Es ist für mich ein Moment von Stolz“, sagt er. Aus seinem Umfeld und seiner Schule erhalte er bereits viel positives Feedback.

Sein größter Traum ist es, mit seiner Musik nicht nur bundesweit, sondern besonders auch in Koblenz Anerkennung zu finden und Menschen zu verbinden. Eines Tages am Fort Asterstein in Koblenz spielen zu können, wäre sein persönlicher Wunsch.

Die neue Staffel von „The Voice of Germany“ startet am Freitag, 11. September, um 20:15 Uhr auf SAT.1. Weitere Folgen laufen samstags auf ProSieben und sind auf der Streaming-Plattform Joyn jederzeit online abrufbar.