Nach CSD-Anschlag in Berlin: Mahnwache in Koblenz

Nach dem islamistischen Anschlag beim CSD in Berlin fand in Koblenz eine Mahnwache statt. Die Veranstaltung auf dem Münzplatz verlief laut Polizei friedlich.

Nach CSD-Anschlag in Berlin: Mahnwache in Koblenz

Als Reaktion auf den Terroranschlag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat am Sonntag in Koblenz eine Mahnwache stattgefunden. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Das geschah in Berlin

Bei dem Anschlag am Samstagabend war gegen 22 Uhr ein Mann mit einem weißen Kastenwagen in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten gefahren. Eine Frau kam dabei ums Leben, 29 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Nach dem Zusammenstoß mit einem Baum soll der Fahrer geflohen sein und weitere Menschen mit einer Stichwaffe, mutmaßlich einer Machete, angegriffen haben.

Der Tatverdächtige, der 21-jährige Abdul B., war den Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder bekannt. Er wurde am Sonntagabend von einem SEK in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau gestellt. Als er mit einer Stichwaffe auf die Beamten zulief, wurde er erschossen.

Friedliche Versammlung in Koblenz

Die Kundgebung in Koblenz wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei der Polizei angemeldet und fand am Sonntagnachmittag zwischen 14 und 15 Uhr auf dem Münzplatz statt. Zuvor hatte die Stadt Koblenz die Veranstaltung genehmigt.

Die Polizei begleitete die Mahnwache, um die Sicherheit zu gewährleisten. Aus polizeilicher Sicht verlief die Versammlung friedlich und ohne Störungen. Auch Politiker in Mainz zeigten sich erschüttert von dem Anschlag in Berlin.