Bei einer großangelegten Kontrollwoche hat die Polizei im Raum Koblenz fast 18.000 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Das teilt das Polizeipräsidium Koblenz mit.
Die Kontrollen fanden vom 13. bis zum 19. April im Rahmen des europaweiten ROADPOL-Programms statt. Ziel dieser Aktion ist es, die Zahl der Toten und Schwerverletzten auf den Straßen zu senken, da überhöhte Geschwindigkeit laut Polizei nach wie vor zu den Hauptunfallursachen zählt.
Insgesamt wurden 17.829 Verstöße festgestellt. Gemessen wurde dabei sowohl mit automatisierten Anlagen als auch durch mobile Einsatzkräfte, die Lasermessgeräte und sogenannte Provida-Fahrzeuge einsetzten. Allein am „Speed-Marathon“ am Mittwoch (15. April) wurden 2.079 Geschwindigkeitsverstöße registriert.
Ob und wie viele Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen müssen, ist laut Polizei noch unklar. Die Auswertungen seien noch nicht abgeschlossen.