Am Sonntag, 13. September, findet in Koblenz der Tag des offenen Denkmals statt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Das bundesweite Motto lautet in diesem Jahr „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ und rückt historische Verbindungen wie Brücken, Festungen, Bahnanlagen und Wasserwerke in den Fokus.
Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Führungen und Einblicken in Denkmäler, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Die Stadt Koblenz organisiert den Tag gemeinsam mit Partnern wie der Koblenz-Touristik, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und mehreren Fördervereinen.
Führungen durch Stadt und Museum
Über den Tag verteilt werden mehrere kostenfreie Führungen angeboten. Um 10.30 Uhr und 15 Uhr startet eine Baustellenführung an der Pfaffendorfer Brücke. Um 12.30 Uhr und 16 Uhr findet die Sonderführung „‘Unübersehbar Übersehen‘ – Versteckte Schätze in Koblenz“ statt. Für diese Führungen ist eine Anmeldung bei der Koblenz-Touristik zwingend erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Passend zum Motto bietet auch das DB Museum in der Schönbornsluster Straße 14 von 10 bis 16 Uhr kostenfreien Zugang. Das Museum selbst ist Teil einer denkmalgeschützten baulichen Gesamtanlage.
Einblicke in die Koblenzer Festungsanlagen
Auch die Koblenzer Festungen beteiligen sich am Programm. Das Fort Konstantin ist von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Stündlich von 11 bis 14 Uhr gibt es Führungen für Erwachsene, um 11.30 Uhr zusätzlich eine für Kinder. In der Feste Kaiser Franz werden zwischen 10 und 14.30 Uhr öffentliche Führungen im Festungspark angeboten. Zusätzlich können Teile der unterirdischen Anlagen bei halbstündigen Führungen zwischen 10 und 15 Uhr besichtigt werden.
Das Fort Asterstein öffnet sein Tor ebenfalls. Nach der Eröffnung um 11 Uhr gibt es Führungen zur Neugestaltung des Festungsparks um 11, 13 und 15 Uhr. Außerdem werden um 12, 14 und 16 Uhr Audioführungen im Innenraum des Reduits angeboten.
Weitere Infos zur Anmeldung gibt es hier.