So soll sich Koblenz zu einem Zentrum für Start-ups entwickeln

Koblenz will sich zu einem Zentrum der Start-up-Szene mausern. Dafür soll das Technologiezentrum gestärkt und die Zusammenarbeit mit der Stadt, den Unternehmen und den Wirtschaftskammern gestärkt werden.

So soll sich Koblenz zu einem Zentrum für Start-ups entwickeln

Start-ups seien heute ein „entscheidender Faktor“ für Wertschöpfung und die Bindung von Talenten, heißt es in einem Strategiepapier für den Koblenzer Stadtrat. Deshalb sei es sinnvoll, „den Standort für Start-ups gezielt zu stärken“. Bisher seien mit Unterstützung des Technologiezentrums zwar Ideen entwickelt worden, aber umgesetzt worden seien sie an anderen Orten. „Gute Ideen entstehen, wachsen aber zu selten in Koblenz weiter.“

Junge Unternehmen motivieren

Durch die Stärkung des Technologiezentrums und einer engeren Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt sollen die jungen Unternehmen nun motiviert werden, sich langfristig in Koblenz anzusiedeln. Das sei „ein Beitrag zur wirtschaftlichen Zukunftssicherung der Stadt“, heißt es in dem Papier. Es gebe eine stärkere Bindung junger Talente, mehr Kooperationen zwischen den jungen Unternehmen, dem Mittelstand und den Hochschulen sowie eine „höhere Sichtbarkeit von Koblenz als moderner Innovationsstandort“.

Um das zu verwirklichen soll eine kombinierte Stelle eingerichtet werden, die gleichzeitig beim Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt und als Geschäftsführung des Technologiezentrums angesiedelt sein soll. „Diese Doppelfunktion sichert kurze Wege, ein gemeinsames Standortverständnis und eine reibungsarme Abstimmung zwischen kommunalen Zielen und operativer Umsetzung.“ Die neue Stelle soll ab 2027 im Haushaltsplan der Stadt Koblenz verankert werden.