Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner ist offiziell in seine zweite Amtszeit eingeführt worden. Im Mittelpunkt der April Sitzung des Stadtrates stand ausschließlich seine Ernennung, Vereidigung und feierliche Einführung.
Der 50 Jährige war bereits im September mit deutlicher Mehrheit von 67,1 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Seine neue Amtszeit beginnt am 1. Mai.
Feierlicher Auftakt auf der Festung
Den Auftakt bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der Festung Ehrenbreitstein, bevor die eigentliche Sitzung im Theaterzelt auf dem Festungsplateau stattfand. Bürgermeisterin Ulrike Mohrs blickte in ihrer Ansprache auf eine herausfordernde erste Amtszeit zurück. Sie nannte unter anderem die Corona Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal sowie die Energiekrise und die Haushaltskonsolidierung als prägende Ereignisse.
Mohrs betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Langner, die maßgeblich dazu beigetragen habe, dass die Stadt auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig geblieben sei.
Auch weitere Redner wie Ratsmitglied Kim Theisen, der rheinland pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer sowie Sparkassenchef Matthias Nester würdigten Langners bisherige Arbeit und wünschten ihm Erfolg für die kommenden acht Jahre.
Klare Ziele bis 2034
In seiner Rede dankte Langner zahlreichen Akteuren aus Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft für die Zusammenarbeit seit 2018. Für die Zukunft formulierte er einen klaren Anspruch: ein Oberbürgermeister zu sein, der zuhört, handelt und hilft.
Zu seinen zentralen Zielen zählen bezahlbarer Wohnraum, die Sicherung und Steigerung der Lebensqualität, ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie ein intensiverer Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zudem soll Koblenz als Wirtschaftsstandort weiter gestärkt und Arbeitsplätze gesichert werden.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Theater Koblenz mit Auszügen aus dem Musical „Kristina“ sowie weiteren Künstlerinnen und Künstlern.