Der Koblenzer Architekt Jens Ternes ist am vergangenen Sonntag mit dem 47. Altstadtpreis geehrt worden. Wie der Koblenzer Bürgerverein mitteilt, würdigt die Auszeichnung seine besonderen Verdienste um die Gestaltung und Belebung der historischen Innenstadt.
Ternes ist dafür bekannt, historische Bausubstanz mit modernen, zukunftsfähigen Konzepten zu verbinden. Seine Arbeit zeigt sich in zahlreichen prägenden Projekten wie dem Dreikönigenhaus, dem Florinsmarkt oder dem Stadtquartier Weißer Höfe. Auch die Umwandlung des ehemaligen Möbelhauses Klawitter in das heutige Café Einstein gehört zu seinen viel beachteten Leistungen.
Anerkennung von Politik und Fachleuten
Bei der Preisverleihung im Historischen Rathaussaal würdigten Redner wie der Laudator Detlev Pilger und Baudezernent Andreas Lukas die Arbeit des Architekten. Pilger hob Ternes als einen Vordenker für lebendige Innenstädte hervor. Lukas anerkannte die Treffsicherheit von Ternes‘ Analysen zur Stadtentwicklung. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Markus Artz, fasste zusammen, dass Ternes’ Werk beweise, wie die Bewahrung von Geschichte und die Weiterentwicklung einer Stadt erfolgreich Hand in Hand gehen können.
Der gebürtige Moselweißer gründete sein Architekturbüro mit heute rund 30 Mitarbeitenden im Jahr 1999 nach einer Ausbildung zum Bauzeichner und einem Studium an der Hochschule Koblenz. Neben seiner architektonischen Arbeit engagiert sich Ternes auch in seinem Heimatstadtteil und machte in seiner Jugend als Musiker in der Band „Party Animals“ von sich reden. Bereits 2023 wurde er mit der Kulturehrennadel der Stadt Koblenz geehrt.