Ein Fotoprojekt und eine Abschlussfeier bilden den Höhepunkt der Interkulturellen Wochen 2026 in Koblenz. Das teilt die Stadt mit. Beide Veranstaltungen finden am Samstag, 17. Oktober, statt und laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt der Stadt zu erleben.
Im Zuge dessen startet die Arbeitsgruppe „Migratop“, die sich mit der Migrationsgeschichte in Koblenz befasst, das Fotoprojekt „Stadtgesichter – Wie lässt sich Migration in Koblenz dokumentieren?“. Dabei werden Menschen mit einem Gegenstand porträtiert, den sie mit ihrer Migration verbinden. Das kann ein Objekt sein, das mit der Einreise, dem Alltag oder der Erinnerung an das Herkunftsland zu tun hat. Eine erste Ausstellung der Fotos ist für den 14. November beim Fest der Demokratie geplant.
Interessierte ab 18 Jahren können an zwei Terminen teilnehmen: am Samstag, 17. Oktober, von 14 bis 18 Uhr im Kreatop in der Löhrstraße 113 und am Freitag, 23. Oktober, von 17 bis 21 Uhr im Rathaus am Willi-Hörter-Platz 1.
Um eine Anmeldung mit Namens- und Terminangabe per E-Mail an migratop-koblenz@posteo.de wird gebeten.
Abschlussfeier in der Kulturfabrik
Am Abend des 17. Oktober lädt der Beirat für Migration und Integration der Stadt Koblenz zur offiziellen Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Wochen ein. Die Feier beginnt um 17:30 Uhr in der Kulturfabrik (KUFA) in der Mayer-Alberti-Straße 11. Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz und Vito Contento vom Beirat für Migration und Integration werden die Gäste mit Grußworten empfangen. Für die musikalische Begleitung sorgt Christopher Ströbl am Piano, außerdem sind weitere Programmpunkte angekündigt. Der iranische Kulturverein „Kourosh“ bereitet ein Buffet vor.
Für einen Kostenbeitrag von 5 Euro pro Person können die Gäste neue Gerichte probieren. Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung per E-Mail an bmi@stadt.koblenz.de gebeten.