FC Cosmos-Koblenz bleibt im Stadion Oberwerth: Softic widerspricht Vorgänger

Der FC Cosmos Koblenz stellt klar: Das Stadion Oberwerth ist die offizielle Heimspielstätte. Damit widerspricht der neue Sportchef einer früheren Berichterstattung, die auf Aussagen seines Vorgängers basierte.

FC Cosmos-Koblenz bleibt im Stadion Oberwerth: Softic widerspricht Vorgänger

Der FC Cosmos Koblenz hat sich zur Situation um seine Heimspielstätte geäußert und damit einer Berichterstattung von Merkurist Koblenz aus dem vergangenen Herbst widersprochen. Laut Admir Softic, Geschäftsführer Sport des Vereins, sei und bleibe das Stadion Oberwerth die offizielle Spielstätte des Oberligisten. Berichte, wonach der Verein das Stadion verlassen habe, seien unzutreffend.

Die Stadt Koblenz halte das Stadion grundsätzlich für Oberliga-Vereine offen, weshalb für den FC Cosmos ein entsprechendes Nutzungsrecht bestehe. Ausweichspielstätten wie die Schmitzers Wiese seien zwar organisatorisch vorgesehen, würden jedoch keinen Ersatz für die offizielle Spielstätte darstellen, erklärte Softic.

Widerspruch zu Aussagen des ehemaligen Sportchefs

Die aktuelle Klarstellung steht im direkten Widerspruch zu Aussagen, die der damalige Sportliche Leiter des Vereins, Orhan Lokurlu, Ende Oktober gegenüber Merkurist Koblenz getroffen hatte.

Seinerzeit bestätigte Lokurlu, dass der FC Cosmos Koblenz seine Heimspiele künftig nicht mehr im Stadion Oberwerth austragen werde. „Es fühlt sich viel mehr nach Amateurliga an, auf Schmitzers Wiese anstatt im Stadion Oberwerth zu spielen. Aber wir spielen ja auch in einer Amateurliga“, begründete Lokurlu damals den Schritt. Die Berichterstattung über den Umzug basierte auf den Aussagen des damaligen Sportlichen Leiters des FC Cosmos Koblenz. Zum Jahresende hatte Lokurlu den Verein dann verlassen.

Spiele im Oberwerth aus Sicherheitsgründen

Tatsächlich wich der FC Cosmos in der Folgewoche für sein Heimspiel am 7. November auf die Schmitzers Wiese aus, was die damalige Darstellung stützte. Zwei weitere Heimspiele (gegen Eintracht Trier und Wormatia Worms) fanden danach jedoch wieder im Stadion Oberwerth statt. Hintergrund waren hierbei besondere sicherheitsorganisatorische Vorgaben.

Diese Ausnahmen für sogenannte Risikospiele waren bereits in der ursprünglichen Planung vorgesehen. Warum die neue sportliche Vereinsführung die Situation nun abweichend von den damaligen Aussagen bewertet, ließ sie offen.