Bleaching im Urlaub: Koblenzer Zahnärzte warnen vor den Risiken

Ein strahlendes Lächeln vom Strand mitbringen? Günstiges Bleaching im Ausland und DIY-Trends können Zähne dauerhaft schädigen. Eine Koblenzer Zahnärztin erklärt die Risiken und sanfte Alternativen.

Bleaching im Urlaub: Koblenzer Zahnärzte warnen vor den Risiken

Ein strahlend weißes Lächeln gehört für viele zum Schönheitsideal, befeuert durch soziale Medien und deren Versprechen von schnellen „Smile Makeovers“. Besonders verlockend klingen Angebote für günstiges Bleaching im Urlaub oder Do-it-yourself-Produkte aus dem Internet. Doch was kurzfristig spektakulär aussieht, kann sich schnell als teure Dauerbaustelle für die Zähne entpuppen, warnen die Zahnärzte Dres. von Landenberg aus Koblenz. Immer häufiger suchen Patienten nach solchen Behandlungen Hilfe in ihrer Praxis.

Wenn der Urlaubstraum zum Alptraum wird

Die Risiken eines unprofessionellen Bleachings, insbesondere im Ausland, sind vielfältig. Wie die Experten von Dres. von Landenberg erklären, fehlt oft eine gründliche zahnärztliche Voruntersuchung. Werden Karies, undichte Füllungen oder Entzündungen übersehen, kann das aggressive Bleichmittel starke Schmerzen und bleibende Schäden am Zahnnerv verursachen. Zu hoch konzentrierte Gele oder zu lange Einwirkzeiten können zudem das Zahnfleisch verätzen.

Ein weiteres Problem ist das Ergebnis: Ohne eine individuelle Farbanalyse wirkt das Lächeln schnell unnatürlich. Bestehende Füllungen, Kronen oder Veneers werden durch das Bleaching nicht heller, was zu einem unschönen „Zebrastreifen-Effekt“ führen kann. Die Korrektur ist dann oft aufwendig und kostenintensiv. Kommt es nach der Rückkehr nach Deutschland zu Komplikationen, ist der Behandler aus dem Ausland meist nicht mehr erreichbar.

Gefährliche Selbstversuche aus dem Netz

Besonders kritisch sehen die Fachleute den Trend zu DIY-Methoden aus sozialen Netzwerken. Das Feilen der Zähne, Klebesets oder vermeintlich harmlose Bleaching-Produkte aus dem Internet können den Zahnschmelz dauerhaft und unwiderruflich schädigen. „Zähne wachsen nicht nach“, betonen die Zahnärzte. Einmal beschädigter Zahnschmelz lässt sich meist nur durch Füllungen oder Kronen wiederherstellen. Die moderne Zahnmedizin verfolgt daher ein anderes Ziel: sanft, natürlich und möglichst ohne Schleifen.

Für ein schönes Lächeln gibt es heute schonende und professionelle Alternativen. Bei weißen Flecken nach einer Zahnspange oder beginnender Karies muss nicht immer gebohrt werden. Mit der sogenannten ICON-Infiltration kann ein spezielles Harz in den porösen Zahnschmelz eingebracht werden, um die Läsion zu stabilisieren und optisch zu kaschieren. Eine weitere Möglichkeit ist die „Perlglanz-Versiegelung“, ein Schutzfilm, der die Zahnoberfläche glättet, die Empfindlichkeit reduziert und für einen natürlichen Glanz sorgt. Das wichtigste Ziel sollte nie der schnellste, sondern der zahnschonendste Weg sein. Denn, so das Credo der Praxis: „Unser Ziel ist nicht das weißeste Lächeln – sondern das gesündeste und natürlich schönste.“

Lassen Sie sich beraten bei Dres. von Landenberg.

Standorte: Koblenz, Boppard-Buchholz, Oberfell
Tel: 0261/95225420
Webseite: www.doctoresvonlandenberg.de
Instagram: zahnaerzte.dresvonlandenberg