Albert Rowein (BSW) will für die Region Verantwortung übernehmen

IT-Experte, Familienvater und Kommunalengagierter: Albert Rowein kandidiert für den Landtag und benennt klare Schwerpunkte für Koblenz und die Region, von Bildung über Infrastruktur bis Wirtschaft.

Albert Rowein (BSW) will für die Region Verantwortung übernehmen

Albert Rowein ist 39 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er lebt mit seiner Familie in Dachsenhausen. Beruflich ist er als Fachinformatiker tätig und arbeitet derzeit als Informationssicherheitsbeauftragter. Aufgewachsen ist er in Lahnstein, wo er auch Kindergarten und Schulen besucht hat. Seit rund 20 Jahren ist er im IT-Bereich beschäftigt.

Mit seiner Kandidatur für den rheinland-pfälzischen Landtag will Rowein den Schritt aus der beruflichen Praxis in die Landespolitik gehen. Sein Antrieb sei vor allem die Sorge um die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Themen wie Inflation, wirtschaftliche Abschwächung, Gesundheitsversorgung und Altersabsicherung hätten für ihn an Bedeutung gewonnen, insbesondere mit Blick auf die Zukunft seiner Kinder. Statt politische Debatten nur zu verfolgen, wolle er eigene Impulse setzen und Verantwortung übernehmen.

Politisches Engagement seit 2025

Politisch interessiert zeigt sich Rowein nach eigenen Angaben seit vielen Jahren. Aktiv engagiert ist er seit 2025. In diesem Jahr trat er dem Bündnis Sahra Wagenknecht bei. Ausschlaggebend sei für ihn die Überzeugung gewesen, dass politische Weichen neu gestellt werden müssten.

Seine Perspektive beschreibt er als geprägt durch Alltagserfahrungen. Als Vater, IT-Fachmann und ehrenamtlich Engagierter kenne er die Herausforderungen von Familien. Engagement im Förderverein einer Kita sowie im Elternausschuss hätten ihm Einblicke in strukturelle Probleme der frühkindlichen Bildung verschafft.

Bildung und Infrastruktur als zentrale Themen

Inhaltlich setzt Rowein zwei Schwerpunkte auf Landesebene.

Zum einen sieht er Handlungsbedarf im Bildungsbereich. Frühkindliche Förderung, Sprachentwicklung und moderne Schulkonzepte seien entscheidend für Chancengleichheit und Fachkräftenachwuchs. Deutschland verfüge über wenige natürliche Rohstoffe, daher komme Bildung und Innovationskraft eine besondere Rolle zu.

Zum anderen nennt er Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung als zentrale Aufgaben. Eine leistungsfähige Verkehrsanbindung sei Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land.

Fokus auf Projekte in Koblenz und Umgebung

Mit Blick auf Koblenz und das nördliche Rheinland-Pfalz benennt Rowein konkrete Themen, die er nach Mainz tragen möchte.

Ein Schwerpunkt sei die bessere Verkehrsanbindung aus dem Südosten in Richtung Koblenz. In diesem Zusammenhang verweist er auf die Bedeutung der geplanten Mittelrheinbrücke, die aus seiner Sicht eine wichtige Verbindung zur A61 schaffen könnte.

Auch die Verkehrssituation in Braubach sieht er als Handlungsfeld. Bei hohem täglichen Verkehrsaufkommen müsse über Entlastungslösungen wie eine Umgehungsstraße nachgedacht werden. Darüber hinaus spricht er sich für eine grundsätzliche Überarbeitung der Verkehrsführung zwischen Lahnstein und Koblenz aus, um Pendlerströme effizienter zu lenken.

Wirtschaft, Kommunen und Investitionen

Rowein verweist zudem auf einen aus seiner Sicht bestehenden Investitionsbedarf in Rheinland-Pfalz. Kommunen benötigten mehr finanziellen Spielraum, um Infrastruktur, Bildung und Daseinsvorsorge weiterzuentwickeln. Wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherheit seien dabei eng miteinander verknüpft.

Sollte er in den Landtag einziehen, wolle er vor allem als Impulsgeber für Investitionen wahrgenommen werden. Schnellere Verfahren, weniger Bürokratie sowie konkrete Fortschritte bei Kitas, Schulen und Verkehrsprojekten nennt er als messbare Ziele.

Blick in die Zukunft der Stadt

Für Koblenz formuliert Rowein eine klare Perspektive. Die Stadt solle sich in den kommenden Jahren weiter als Zentrum für Arbeit und Bildung entwickeln. Voraussetzung dafür seien moderne Infrastruktur, funktionierende Verkehrsachsen und eine enge Vernetzung mit dem Umland. Ziel sei eine hohe Lebensqualität für alle Generationen.