Wenn heute Abend der FC Bayern München bei Real Madrid antritt, richtet sich der Blick der Fußballwelt auf eines der bekanntesten Stadien Europas: das Bernabéu. Dass dieser Champions-League-Abend auch einen Bezug nach Koblenz hat, dürfte dabei nur wenigen bewusst sein. Denn mit Kalzip hat ein Unternehmen aus der Region an genau diesem Stadion mitgewirkt.
Die Kalzip GmbH, mit Hauptsitz in Koblenz, ist auf Dach- und Fassadensysteme aus Aluminium spezialisiert und war Teil der umfassenden Modernisierung des Bernabéu. Nach Angaben des Unternehmens wurden dort Aluminium-Dachsysteme auf einer Fläche von über 30.900 Quadratmetern verbaut.
Ein Stadion, das mehr ist als nur ein Stadion
Das Bernabéu ist längst nicht mehr nur die Heimspielstätte von Real Madrid. Der Umbau hat die Arena zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort gemacht, der auch für Konzerte und andere Großevents genutzt wird. Das Dach ist dabei nicht nur ein funktionales Element, sondern prägt die neue architektonische Identität. Yannick de Beauregard, Marketing Manager bei Kalzip, ordnet die Bedeutung des Projekts ein: „Das Bernabéu ist eines der ikonischsten Fußballstadien der Welt und es macht uns stolz, ein Teil davon zu sein. Das Dach trägt dazu bei, dass das Stadion heute für deutlich mehr als nur Fußball genutzt werden kann.“
Genau das macht die Geschichte so greifbar: Wer heute auf dieses Stadion schaut, sieht nicht nur eine Kulisse für ein Topspiel, sondern auch das Ergebnis eines internationalen Bauprojekts, an dem eine Firma aus Koblenz entscheidend beteiligt war.
Verbindung reicht bis zum FC Bayern
Spannend ist dabei auch, dass die Verbindung zum heutigen Spiel nicht bei Real Madrid endet. Denn auch mit dem FC Bayern gibt es bereits eine Zusammenarbeit. Wie de Beauregard mitteilt, war das Unternehmen schon am Umbau der berühmten Säbener Straße in München beteiligt. Dort wurde bei der 2008 fertiggestellten Anlage ein Tonnendach mit einem dachintegrierten Solarsystem umgesetzt. Eine damals noch gänzlich neue Technologie.
Der Marketing Manager beschreibt den Anspruch hinter dem damaligen Projekt so, dass die Lösung „modern, zukunftsorientiert“ zur Marke FC Bayern München passen sollte. Diese Klammer zwischen den beiden heutigen Gegnern macht den Spieltag aus lokaler Sicht noch interessanter.
Internationale Sportprojekte mit Koblenzer Wurzeln
Dass Kalzip an prominenten Sportstätten mitwirkt, ist kein Einzelfall. Das Unternehmen nennt weitere Projekte wie die Stadien in Wimbledon, das Craven Cottage des FC Fulham in London oder das Etihad Stadium in Manchester. Auch an der weltberühmten „Sphere“ in Las Vegas hat das unternehmen mitgearbeitet. De Beauregard erklärt, dass Stadien heute strategisch weitergedacht würden und oft auch Hotels, Gastronomie oder Büros umfassten. Genau in diesem Wandel sieht Kalzip seine Stärke.
Für Koblenz steckt in diesem Fußballabend also mehr als nur das sportliche Duell. Es ist auch eine Geschichte über ein regionales Unternehmen, das sich auf den größten Bühnen der Welt einen Namen gemacht hat und Projekte realisiert, auf die man, so de Beauregard, „stolz“ sein könne.