Einsturzgefahr: Alle Bunkerführungen in Koblenz-Ehrenbreitstein abgesagt

Wegen Einsturzgefahr sind alle Bunkerführungen am Koblenzer Ehrenbreitstein abgesagt worden. Der Fels sei „aktiv“. Bereits gekaufte Tickets können erstattet werden.

Einsturzgefahr: Alle Bunkerführungen in Koblenz-Ehrenbreitstein abgesagt

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz hat alle Bunkerführungen „Im Schutz des Felsens“ am Koblenzer Ehrenbreitstein abgesagt. Wie die GDKE mitteilt, sind aus Sicherheitsgründen alle Termine ab dem 4. September 2026 betroffen.

Grund für die sofortige Absage ist die Instabilität des Felsens. Demnach sei der Fels „aktiv“, was auf eine akute Einsturzgefahr in den alten Stollen hindeutet. Um die Sicherheit der Besucher nicht zu gefährden, finden die Führungen bis auf Weiteres nicht mehr statt.

Historischer Ort und Ticket-Rückerstattung

Der Felsenbunker in Ehrenbreitstein gilt als historischer Ort. Er wurde zwischen 1941 und 1943 in den Fels getrieben, um der Bevölkerung Schutz vor den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs zu bieten. In den Stollen, die nie vollständig ausgebaut wurden, fanden mehr als 10.000 Menschen Zuflucht.

Personen, die bereits Tickets für die ausfallenden Termine gekauft haben, können diese erstatten lassen. Dazu sollen sie sich an das Besucherbüro des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein wenden. Dieses ist per E-Mail unter informationen.festungehrenbreitstein@gdke.rlp.de oder telefonisch unter der Nummer 0261 6675-4000 erreichbar.