Am Mittwochnachmittag (11. Februar 2026) ist es auf der Autobahn 49 bei Stadtallendorf (Hessen) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Das meldet das Polizeipräsidium Osthessen. Der NR-Kurier berichtete als Erstes.
Eine 33-jährige Frau aus dem Landkreis Neuwied war gegen 14:30 Uhr mit ihrem zweijährigen Sohn auf der A49 in Richtung Kassel unterwegs. In Höhe der Ortschaft Niederklein hielt sie aus bislang unbekannten Gründen ihren Ford auf dem Standstreifen an. Ein nachfolgender 69-jähriger Lkw-Fahrer aus Polen kam daraufhin von seiner Fahrspur ab und fuhr ungebremst auf das Heck des stehenden Autos auf.
Heck von Pkw vollständig zerstört
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw am Heck vollständig zerstört. Die Polizei spricht davon, dass Mutter und Sohn vermutlich einen Schutzengel an Bord hatten: Beide wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie in das Klinikum Marburg.
Der Sattelzug wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Zudem wurden vier Felder der Leitplanke in Mitleidenschaft gezogen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 53.000 Euro. Das Trümmerfeld erstreckte sich über beide Fahrstreifen, weshalb die Autobahnpolizei Bad Hersfeld die erste Spur für die Unfallaufnahme sperrte. Zu Verkehrsbehinderungen kam es laut Polizei aber nicht.