Schule fällt aus: Warum im Westerwald Fernunterricht stattfindet

Wegen Schnee und Glätte kommt es zum Schulstart in Rheinland-Pfalz zu Problemen. Viele Schulbusse fallen aus, eine Schule hat bereits auf Fernunterricht umgestellt.

Schule fällt aus: Warum im Westerwald Fernunterricht stattfindet

Zum Schulstart nach den Winterferien sorgen Schnee und Glätte im nördlichen Rheinland-Pfalz für Probleme. Wie der SWR berichtet, kommt es bei vielen Schulbussen zu Ausfällen und Einschränkungen.

Laut Deutschem Wetterdienst habe es in der Nacht zum Donnerstag leichten Schneefall und Frost mit Tiefstwerten von bis zu -8 Grad gegeben. Dies führe zu glatten Straßen. Bus- und Verkehrsbetriebe meldeten demnach Behinderungen, unter anderem in Bad Marienberg, Rennerod, Westerburg, Neuwied und Diez.

„Problematisch sind vor allem die Höhenlagen in Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus“, wird der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel (VRM), Stephan Pauly, zitiert. Dort könnten die Straßenmeistereien insbesondere auf Nebenstraßen und in kleinen Orten erst später am Morgen streuen. Deswegen könne es zu Einschränkungen bei der Schülerbeförderung kommen. Insgesamt rechne der Verkehrsverbund aber nicht mit so massiven Problemen wie in Teilen Norddeutschlands.

Schulen reagieren auf die Wetterlage

Viele Schulen im Norden von Rheinland-Pfalz blickten den Angaben zufolge recht entspannt auf die Wetterverhältnisse. Falle ein Bus aus, würden Eltern oft Fahrgemeinschaften bilden. Teils müssten Kinder aber auch zu Hause bleiben.

Das Private Gymnasium Marienstatt im Westerwald hat für Donnerstag und Freitag hingegen Fernunterricht angeordnet. Schulleiter Andres Stuckenhoff habe erklärt, dass die Schule aufgrund ihrer abgelegenen Lage bei Schnee und Glätte nur schwer sicher zu erreichen sei. Auf der Internetseite des VRM könnten sich Eltern und Schüler über aktuelle Einschränkungen informieren.