Nach zahlreichen Bürgerbeschwerden über rücksichtslose E-Scooter-Fahrer hat die Polizei am Dienstag, 8. September, auf der Karthause gezielte Kontrollen durchgeführt. Das meldet die Polizeidirektion Koblenz.
In den vergangenen Wochen hatten sich bei der Polizei vermehrt Menschen aus dem Stadtteil Karthause beschwert. Insbesondere im Bereich des Schul- und des Einkaufszentrums seien E-Scooter-Fahrer teils gefährdend und rücksichtslos unterwegs gewesen.
Weitere Kontrollen angekündigt
Daraufhin führte die Polizei dort jetzt stationäre und mobile Kontrollen durch. Mit Unterstützung von Polizeimotorrädern überprüften die Beamten die Lage vor allem zu Schulbeginn und zum Schulende. Die gemeldeten besonders gefährdenden Fahrweisen konnten die Polizisten dabei zwar nicht beobachten. Allerdings stellten sie fest, dass viele Fahrer von E-Scootern und Fahrrädern auf Wegen unterwegs waren, die für sie nicht freigegeben sind.
Die Einsatzkräfte führten daraufhin eine Vielzahl an verkehrserzieherischen Gesprächen und ahndeten die Verstöße. Laut Polizei zeigten die Kontrollen bereits am Mittag Wirkung, da einige Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten geändert hatten. Die Polizeiinspektion Koblenz 1 kündigte an, dass weitere Kontrollen folgen werden.