Am Mittwochabend haben mehrere Behörden in Koblenz eine großangelegte Kontrollaktion gegen illegale Prostitution durchgeführt. Wie das Polizeipräsidium Koblenz am Donnerstag mitteilt, standen dabei vor allem Privatwohnungen im Fokus der Ermittler.
Die Einsatzkräfte von Polizei, Stadtverwaltung, Zoll und Finanzamt überprüften bis in die späten Nachtstunden insgesamt sechs Objekte im Stadtgebiet. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf Wohnungen in der Koblenzer Innenstadt.
Prostitution verlagert sich in Privatwohnungen
Hintergrund der Aktion ist ein Trend, den die Behörden seit Längerem beobachten. Demnach verlagert sich die Prostitution zunehmend aus Bordellen in private Unterkünfte und auch in Ferienwohnungen.
Bei den Kontrollen fanden die Beamten Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Prostitutionsschutzgesetz, das Aufenthaltsgesetz sowie gegen baurechtliche Bestimmungen. Diese Sachverhalte müssen nun weiter geprüft werden. Die gesammelten Erkenntnisse sollen zur weiteren Lagebewertung im Rotlichtmilieu dienen und einen Beitrag zur Sicherheit in der Stadt leisten.