Erdrutschsieg bei Landtagswahl: CDU dominiert in der Region Koblenz

Die CDU ist die große Gewinnerin der Landtagswahl in der Region Koblenz. Die Christdemokraten sicherten sich fast alle Direktmandate, während die SPD herbe Verluste hinnehmen musste.

Erdrutschsieg bei Landtagswahl: CDU dominiert in der Region Koblenz

Die CDU hat bei der Landtagswahl am Sonntag in der Region Koblenz einen deutlichen Sieg errungen. Wie der SWR berichtet, gewannen die Christdemokraten in 15 der 16 Wahlkreise im Norden von Rheinland-Pfalz das Direktmandat. Lediglich ein Wahlkreis sei an die SPD gegangen.

Das einzige Direktmandat für die Sozialdemokraten habe Lana Horstmann im Wahlkreis Neuwied verteidigt. Ihr Sieg sei jedoch denkbar knapp ausgefallen: Mit 29,1 Prozent der Stimmen habe sie nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem CDU-Kandidaten Jan Petry gehabt, der 28,9 Prozent erreicht habe.

Knappe Rennen und prominente Verlierer

In vielen anderen Wahlkreisen habe die CDU hingegen bisherige SPD-Hochburgen erobert. Eine besondere Überraschung habe es im Wahlkreis Bad Marienberg/Westerburg gegeben: Dort habe Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) nach 30 Jahren sein Direktmandat verloren. Er sei knapp Janick Pape von der CDU unterlegen, der 32,0 Prozent der Stimmen geholt habe, während Hering auf 31,7 Prozent gekommen sei.

Auch Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) habe sein Direktmandat im Wahlkreis Andernach abgeben müssen, an Anette Moesta von der CDU. Ebenso habe die CDU die Wahlkreise Koblenz (Philip Rünz), Koblenz/Lahnstein (Andreas Birtel) und Diez/Nassau (Matthias Lammert) für sich entschieden, die bei der vorangegangenen Wahl 2021 noch an die SPD gegangen waren. Den deutlichsten Sieg habe Guido Orthen (CDU) im Wahlkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler mit 49,4 Prozent der Stimmen eingefahren.