In Koblenz wurde die Anbindung des Stadtteils Goldgrube an die Innenstadt für Radfahrer und Fußgänger verbessert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden dafür im Kurvenbereich der Waisenhausstraße zur Kardinal-Krementz-Straße bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt, um die Strecke sicherer und attraktiver zu gestalten.
Ein zentraler Bestandteil der Neuerungen sind drei Bordsteinabsenkungen, die Radfahrern nun eine kürzere und direktere Route ermöglichen. Um die Maßnahmen zu vervollständigen, werden laut Stadt noch zusätzliche Verkehrszeichen aufgestellt, Poller neu positioniert und Markierungen ergänzt.
Die Anpassungen sollen auch dazu beitragen, das unerlaubte Befahren von Gehwegen zu reduzieren, was die Sicherheit für Fußgänger erhöht. Die Sichtverhältnisse an der neuen Querungsstelle seien vorab geprüft worden und für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet.
Direkterer Weg zur neuen Radbrücke
Die Stelle liegt auf der Zubringerroute zur neuen Rad- und Fußwegebrücke, die die Stadtteile Goldgrube und Rauental verbinden wird. Aus diesem Grund konnte das Vorhaben mit Fördermitteln des Bundes finanziert werden. Die zukünftige Anbindung der Brücke wird unter anderem über die Kardinal-Krementz-Straße, Waisenhausstraße, Gutenbergstraße und Bogenstraße verlaufen.
Mehr Grün für die Goldgrube
Parallel zu den verkehrlichen Anpassungen wurde eine zusätzliche Fläche entsiegelt und zusammen mit den vorhandenen Grünflächen neu gestaltet. Dort wurden trockenheitsresistente Stauden gepflanzt, die sich bereits an anderen Standorten im Stadtgebiet bewährt haben. Eine Schicht aus Rheinkies dient als sogenannter Mineralmulch, der die Feuchtigkeit im Boden hält und die Pflanzen vor dem Austrocknen schützt. Holzpfosten weisen zudem auf die bepflanzten Flächen hin und sollen verhindern, dass diese betreten, beparkt oder befahren werden.
Weitere Informationen zur neuen Rad- und Fußwegebrücke finden Interessierte online unter koblenz-baut.de/grossprojekte.