Die Verkehrsdirektion Koblenz der Polizei hat am Dienstag, 12. Mai 2026, mit 15 Zivilfahrzeugen mobile Verkehrskontrollen auf den nördlichen Bundesautobahnen und angrenzenden Bundesstraßen durchgeführt. Das teilt die Polizei mit.
Die Aktion fand zwischen 9 und 17 Uhr auf den Autobahnen A3, A48 und A61 sowie den Bundesstraßen B9, B42, B49 und B256 statt. Unterstützt wurden die Koblenzer Beamten von Kollegen aus den Präsidien Trier, Mainz, Westpfalz, Rheinpfalz und Südhessen. Das Hauptaugenmerk lag auf Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen, die mit zivilen Messfahrzeugen mit Videoaufzeichnung verfolgt wurden.
Viele Fahrer müssen mit Fahrverboten rechnen
Insgesamt leitete die Polizei 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Darunter waren 33 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Für 27 der betroffenen Fahrer wird dies voraussichtlich zu einem Fahrverbot führen. Der schnellste Fahrer des Tages wurde mit 157 km/h in einem Bereich gemessen, in dem nur 100 km/h erlaubt sind.
Zudem stellten die Beamten 14 erhebliche Abstandsverstöße fest. Auch hier müssen elf Fahrer ihren Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Fünf weitere Verkehrsteilnehmer wurden erwischt, als sie verbotenerweise rechts überholten, und zwei nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon. Darüber hinaus wurden fünf Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bei den Kontrollen stellten die Polizisten außerdem ein Einhandmesser und einen Teleskopschlagstock sicher.