Angela Merkel kommt in die Region Koblenz: Das steckt dahinter

Hoher Besuch in der Eifel: Altkanzlerin Angela Merkel und Altbundespräsident Christian Wulff werden in der Abtei Maria Laach als Fastenprediger erwartet. Der neue Abt äußerte sich dazu.

Angela Merkel kommt in die Region Koblenz: Das steckt dahinter

In der Benediktinerabtei Maria Laach werden demnächst zwei prominente Redner erwartet. Wie der SWR berichtet, werden Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) am 4. März und Altbundespräsident Christian Wulff (CDU) am 18. März als „Fastenprediger“ auftreten.

Der neue Abt der Abtei, Mauritius Wilde, zeigte sich darüber sehr froh. Er erklärte, dass die guten Kontakte des Klosters in Gesellschaft und Politik solche Besuche ermöglichten. Merkel und Wulff seien wichtige gesellschaftliche Stimmen, die etwas zum Frieden in der Gesellschaft beitragen könnten.

Abt seit 100 Tagen im Amt

Mauritius Wilde ist seit gut 100 Tagen neuer Abt von Maria Laach. Er sei gut im Kloster und in der Eifel aufgenommen worden, sagte er. „Ich bin gut angekommen, habe die Mitbrüder und Mitarbeiter hier besser kennenlernen können und fühle mich wohl und immer mehr zu Hause.“ Zum Beginn der Fastenzeit ruft der Abt zum Verzicht auf und zitiert aus der Regel des heiligen Benedikt: „Je weniger ich brauche, desto dankbarer kann ich sein. Man soll nicht traurig sein, wenn man weniger braucht, sondern man kann sich glücklich schätzen“.

Wirtschaftlich sei das Kloster, das keine Kirchensteuer erhält, „nicht auf Rosen gebettet“. Die klostereigenen Betriebe wie die Schmiede, Gärtnerei und Buchhandlung müssten auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Jeder Gast, der in den Betrieben einkaufe oder spende, helfe dem Kloster. Auf die Frage, welchen Fastenprediger er sich für die Zukunft wünschen würde, nannte der Abt den Papst Leo XIV., den er schätze und bereits persönlich kennengelernt habe.