Ein größerer Polizeieinsatz hat am Sonntagabend, 6. September, zur weiträumigen Sperrung der Balduinbrücke in Koblenz geführt. Wie die Rhein-Zeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, befand sich eine Person in einer psychischen Ausnahmesituation.
Schon am frühen Abend bemerkten Verkehrsteilnehmer zahlreiche Polizeifahrzeuge rund um die wichtige Moselquerung. Kurz darauf sperrten die Einsatzkräfte die Brücke komplett. Dadurch war die Verbindung zwischen der Koblenzer Innenstadt und dem Stadtteil Lützel vorübergehend unterbrochen, was zu Verkehrsbehinderungen und Umwegen für Autofahrer führte. Die plötzliche Sperrung sorgte bei vielen Menschen zunächst für Verunsicherung.
Polizei betont: Keine Gefahr für die Bevölkerung
Ein Polizeisprecher betonte gegenüber der Rhein-Zeitung jedoch, dass zu keinem Zeitpunkt eine sogenannte Gefährderlage bestanden habe. Es habe keine allgemeine Bedrohung für die Bevölkerung gegeben. Die weiträumige Absperrung diente demnach dazu, den Einsatzkräften genügend Raum für ihre Maßnahmen zu geben und Unbeteiligte zu schützen.
Während des Einsatzes waren zahlreiche Polizeikräfte sowohl auf der Brücke selbst als auch in den angrenzenden Straßen positioniert. Weitere Einzelheiten zum Zustand der betroffenen Person oder zum genauen Ablauf des Einsatzes gab die Polizei nicht bekannt.
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