Erleichterung für Andreas Heinen und seine Familie in der Nacht zum Freitag (6. März): Nach einer unfreiwilligen und nervenaufreibenden Wartezeit auf einem Kreuzfahrtschiff in Abu Dhabi (Merkurist berichtete) ist Andreas mit seiner Familie kurz vor Mitternacht sicher in Frankfurt gelandet. Das berichtet Heinen auf seiner facebook-Seite.
Die Familie saß wie zehntausende andere deutsche Urlauber nach dem Ausbruch des Kriegs im Iran in verschiedenen Städten am Persischen Golf fest. Noch am Donnerstagnachmittag herrschte Ungewissheit. „Unser Flug für Samstag ist leider per Mail abgesagt worden. Also ist es mal wieder ungewiss, wann wir unsere Heimreise antreten können“, schrieb Andreas Heinen.
Er, sein Mann Peter und seine Schwiegereltern waren auf einer Kreuzfahrt in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, unterwegs. Die Hoffnung lag auf einem kurzfristig vom Reiseveranstalter TUI organisierten Flug, da bereits in der Nacht zuvor mehrere hundert Menschen ausgeflogen worden waren.
Plötzliche Wende am Abend
Am Donnerstagabend kam es dann zu einer überraschenden Wendung. „Gestern Abend Aufregung, 500 Passagiere von Bord. Und wir mit dabei“, berichtete Heinen. Innerhalb kürzester Zeit mussten die restlichen Sachen in die Koffer gepackt werden, bevor es mit einem Bus in Richtung des Flughafens in Dubai ging.
Die Fahrt dorthin dauerte knapp zwei Stunden und fand laut Heinen „unter ganz vielen Bombenalarmen“ statt. Nach der Ankunft in Deutschland zeigte er sich erleichtert: „Wir haben es geschafft. Deutscher Boden unter den Füßen!!!!“ Er bedankte sich bei allen für die Unterstützung, die sehr geholfen habe, die Situation zu überstehen.