Kaufland testet Reinigungsroboter um Sauberkeit zu verbessern

Automatische Reinigung während des Betriebs – Testphase an fünf Standorten

Kaufland testet Reinigungsroboter um Sauberkeit zu verbessern

Kaufland will seine Filialen künftig mithilfe von Robotern sauber halten. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen die automatischen Reinigungsgeräte in ausgewählten Filialen getestet werden. Das berichtet das Nachrichtenportal Watson.

Der Lebensmitteleinzelhändler unterhält in der Region Koblenz derzeit Märkte in Bendorf, Neuwied, Andernach und Mayen. Im Rhein-Mosel-Einkaufszentrum im Gewerbepark in Mülheim-Kärlich eröffnet Kaufland am Donnerstag, 4. Dezember 2025, nach einer längeren Zeit des Umbaus einen weiteren Standort. Dort hatte das SB-Warenhaus Real seinen Geschäftsbetrieb Im März 2024 eingestellt (Merkurist berichtete). Ob Reinigungsroboter an den fünf Standorten rund um Koblenz künftig ebenfalls zum Einsatz kommen sollen, ist noch nicht bekannt.

Testphase läuft unter anderem in Köln

Die Roboter sollen sowohl in der Frühreinigung vor Öffnung der Filialen als auch während der regulären Öffnungszeiten zum Einsatz kommen. Getestet werden die Geräte in den Kaufland-Filialen in Nürtingen, Hechingen, Heidelberg-Rohrbach, Eberbach und Köln-Merheim. In Heilbronn soll zudem ein nächtlicher Einsatz erprobt werden.

Die Reinigungsroboter sind mit Sensoren ausgestattet, sodass sie bei Hindernissen stehen bleiben oder ihre Route ändern können. Während des Tests will Kaufland besonders auf die Reinigungsqualität und die Akkulaufzeit sowie den automatischen Frischwasseraustausch achten. Auch die Reaktionen der Kunden sollen beobachtet werden.

Digitalisierung als Chance

Mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 4.400 Quadratmetern sei die Reinigung ein großer Zeitfaktor, teilt das Unternehmen mit. Die Roboter sollen die Mitarbeiter bei dieser Aufgabe entlasten. „Wir bei Kaufland sehen in der Digitalisierung eine große Chance, das Einkaufserlebnis für Kunden zu verbessern und Mitarbeiter im Arbeitsalltag zu unterstützen“, heißt es in der Mitteilung.