In Koblenz soll ein Pilotprojekt für das Laden von Elektroautos starten. Das teilt die CDU-Fraktion Koblenz in einem Beitrag auf Instagram mit. Geplant ist die Installation von vier sogenannten Ladebordsteinen am Peter-Altmeier-Ufer.
Laut der CDU-Fraktion geht das Projekt auf einen ihrer Anträge zurück. Die Stadtverwaltung habe daraufhin Kontakt mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) aufgenommen, woraus das Pilotprojekt entstanden sei. Bei der neuen Technik wird die Ladeelektronik direkt in den Bordstein integriert. So können E-Autos mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt geladen werden, ohne dass klassische Ladesäulen aufgestellt werden müssen. Das ist vor allem dort ein Vorteil, wo der öffentliche Raum knapp ist. Der Standort am Peter-Altmeier-Ufer wurde bewusst gewählt, da die von der evm vorgesehenen Ladebordsteine für den Einsatz in hochwassergefährdeten Bereichen konzipiert sind.
Großes Potenzial für weitere Standorte
Die Initiative für den ursprünglichen Antrag ging laut der Mitteilung vom CDU-Stadtratsmitglied Sebastian Gratzfeld aus. „Ich bin überzeugt, dass Ladebordsteine eine tolle Lösung für Koblenz sein können. Sie ermöglichen zusätzliche Ladepunkte, ohne den öffentlichen Raum mit weiteren Säulen zu belegen“, erklärt er. „Wenn sich das Pilotprojekt bewährt, sehe ich großes Potenzial für weitere Standorte – in anderen Stadtteilen und ganz besonders in den Innenstadtteilen.“
Mit dem Pilotversuch sollen nun Erfahrungen gesammelt werden. Anschließend will die Stadt prüfen, wo die platzsparende Ladetechnik noch sinnvoll eingesetzt werden kann.