Neue Sportanlage mit Skatepark in Koblenz-Asterstein geplant

Die Bezirkssportanlage in Koblenz-Asterstein soll erweitert werden. Geplant sind unter anderem ein neuer Sportplatz, Gastronomieangebote und eine Skate-Anlage für die rechte Rheinseite.

Neue Sportanlage mit Skatepark in Koblenz-Asterstein geplant

Die Stadt Koblenz plant, die Bezirkssportanlage auf dem Asterstein deutlich zu vergrößern. Wie aus einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung hervorgeht, soll mit einem neuen Bebauungsplan die rechtliche Grundlage für die Weiterentwicklung des Sport- und Freizeitstandorts geschaffen werden.

Die Erweiterung ist aus mehreren Gründen notwendig. Zum einen muss der bestehende Sportplatz an der Lindenallee verlegt werden, da das Areal für die Gestaltung des Festungsparks Fort Asterstein benötigt wird. Zum anderen hat das Sport- und Bäderamt einen zusätzlichen Bedarf an Flächen für das Sport- und Freizeitangebot angemeldet.

Neuer Sportplatz und Skate-Anlage

Auf der neuen Fläche im nördlichen Bereich des Plangebiets sollen verschiedene Sportnutzungen entstehen. Dazu gehören auch ergänzende Einrichtungen wie Umkleidekabinen und Gastronomieangebote. Ein besonderer Wunsch kommt vom Jugendamt: Es hat den Bedarf für eine Skate-Anlage auf der rechten Rheinseite geäußert, die im Zuge der Erweiterung realisiert werden könnte.

Allein für den neuen Sportplatz und die dazugehörigen Nebenanlagen werden rund 1,5 Hektar an Erweiterungsfläche benötigt. Eine Baugenehmigung für die Errichtung des Sportplatzes als Naturrasenplatz wurde bereits im Juli 2026 erteilt. Für die gesamte Entwicklung ist nun aber ein offizielles Bebauungsplanverfahren erforderlich, dessen Aufstellung der Stadtrat beschließen soll.

Anliegen von Bürgern werden geprüft

Die Planungen sind Teil der laufenden Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Stadt. Dabei wurde die ursprünglich vorgesehene Erweiterungsfläche bereits von zehn auf sechs Hektar reduziert. Anliegen, die bei der bisherigen öffentlichen Beteiligung zum Flächennutzungsplan geäußert wurden, sollen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden. Laut der Vorlage werden insbesondere mögliche Lärmauswirkungen und das Regenwassermanagement vertieft geprüft.

Bevor das Bebauungsplanverfahren offiziell starten kann, muss die Politik dem Vorhaben noch zustimmen. Die endgültige Entscheidung soll der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag, 12. November, treffen.