Fahrplanwechsel 2026: Das ändert sich bei den Buslinien in Koblenz

Ab Dezember 2026 gibt es in Koblenz einige Neuerungen im Busverkehr. Die Festung Ehrenbreitstein wird besser angebunden. Dafür ändern sich die Linienführungen für Güls und Immendorf.

Fahrplanwechsel 2026: Das ändert sich bei den Buslinien in Koblenz

Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs in Koblenz müssen sich ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 auf einige Änderungen einstellen. Wie der Stadtrat einstimmig beschlossen hat, werden die Buslinien 13, 19 und 29 angepasst. Ziel ist es unter anderem, das Plateau der Festung Ehrenbreitstein besser zu erschließen.

Direktverbindung zur Festung und neue Route für Immendorf

Die größte Neuerung betrifft die Linie 19. Sie wird künftig vom Zentralplatz direkt bis zur neuen Endhaltestelle „Festung/Seilbahn“ auf dem Festungsplateau fahren. Damit entsteht laut der Stadt erstmals eine durchgehende Busverbindung vom Stadtzentrum zur Festung, die auch als Ersatz dienen kann, falls der Festungsaufzug ausfällt. Auf dem Weg dorthin werden drei neue Haltestellen eingerichtet.

Durch die neue Streckenführung der Linie 19 entfällt für diese der bisherige Abschnitt in Immendorf. Um das zu kompensieren, wird die Linie 29 erweitert. Sie verkehrt zukünftig von Arenberg über Immendorf bis zur Niederberger Höhe. Damit soll die Nahversorgung in Immendorf weiterhin gesichert und der Stadtteil besser erschlossen werden. An der Haltestelle „In den Sieben Morgen“ können Fahrgäste künftig zwischen den Linien 19 und 29 umsteigen.

Bessere Anbindung für Güls und zusätzliche Kosten

Auch im Stadtteil Güls gibt es eine Verbesserung. Die Linie 13 wird im Neubaugebiet im Süden des Stadtteils künftig nicht mehr nur stadteinwärts, sondern auch stadtauswärts die Haltestelle „Laubenhof“ anfahren. Dafür wird die Linienführung leicht angepasst und die Endhaltestelle „Bisholder“ zum „Busparkplatz“ verlegt.

Die Anpassungen sind Teil des Nahverkehrsplans und sollen die Attraktivität des ÖPNV steigern. Laut der Beschlussvorlage der Stadt verursachen die Änderungen jährliche Mehrkosten von rund 112.000 Euro, die von den Stadtwerken getragen werden. Zusätzliche Fahrzeuge oder mehr Personal seien für die Umsetzung der neuen Fahrpläne nicht erforderlich. Die Taktung und die Betriebszeiten der betroffenen Linien bleiben bestehen.