Neuer Trainer, neues Team: Nach zwei Jahren im Abstiegskampf haben die EPG Baskets Koblenz in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A einen kompletten Umbruch gewagt. Wie der SWR berichtet, will der Verein mittelfristig ein Spitzenteam aufbauen.
Unter dem neuen Chefcoach Stephan Dohrn spiele die Mannschaft nun offensiveren und attraktiveren Basketball. Das Ergebnis sei aktuell Platz 10 anstatt Platz 16 zum vergleichbaren Zeitpunkt in der Vorsaison. Auch beim Publikum kommt der neue Stil gut an. „Die Mannschaft ist super“, wird ein Fan zitiert. „Die haben ein gutes System, die haben einen Plan. Das macht unheimlich viel Spaß.“ Dohrn, der seit dem Sommer in Koblenz ist, gilt als aufstrebendes Trainer-Talent. Mit den Dragons Rhöndorf ist er 2024 Meister der 2. Basketball-Bundesliga Pro B geworden.
Der Trainer selbst bewerte die aktuelle Lage positiv. Man habe mit einem komplett neuen Team etwas angefangen und befinde sich im gesicherten Mittelfeld. Mittelfristig wolle er mit Koblenz um den Aufstieg spielen. „Wenn man im Mittelfeld ist, will man auch den Schritt weiter nach vorne machen“, sagte Dohrn laut SWR. „Das ist natürlich dann eine Playoff-Teilnahme, davon träumen hier natürlich alle.“
Behutsamer Aufbau zum Spitzenteam
Ein Rückschlag für dieses Ziel ist die knappe 93:95-Niederlage gegen den Abstiegskandidaten Paderborn am Montag (23. März) gewesen. „Wir haben die ganze Zeit gefightet“, sagte Small Forward Jannis Sonnefeld. „Dann am Ende so zu verlieren, ist natürlich sehr, sehr schade.“
Der Koblenzer Sportchef Thomas Klein möchte das Team dem Bericht zufolge ohnehin behutsam aufbauen und nachhaltig wachsen lassen. Sein Ziel sei es, in der Saison 2028/2029 unter den Top-Vier-Mannschaften zu spielen.
Trotz der Niederlage hat Jannis Sonnefeld die Hoffnung auf die Play-offs in dieser Saison noch nicht aufgegeben. „Wir haben unser Ziel nicht aus den Augen verloren und wir wollen einfach immer noch fighten bis zum Ende und hoffen, dass es noch Platz acht wird“, wird der Spieler zitiert.