Tödlicher Unfall beim 24h-Qualifier auf dem Nürburgring

Beim 24h-Nürburgring-Qualifier ist ein 66 Jahre alter Fahrer nach einem Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen ums Leben gekommen, das Rennen wurde abgebrochen.

Tödlicher Unfall beim 24h-Qualifier auf dem Nürburgring

Nach einem schweren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen ist beim 24h-Nürburgring-Qualifier ein 66 Jahre alter Fahrer gestorben. Der Crash ereignete sich am Samstagabend im Streckenabschnitt Klostertal auf der Nordschleife, das Rennen wurde anschließend abgebrochen.

Nach Angaben der Rennleitung kam es rund 25 Minuten nach dem Start des vierstündigen Rennens gegen 18 Uhr in der Kurve an der Einfahrt zur Steilstrecke zu der Kollision. Die Strecke sei danach blockiert gewesen, mehrere Rettungswagen rückten zur Unfallstelle aus.

Rennen nach Unfall abgebrochen

Wie Rennleiter Walter Hornung mitteilte, erlag der Fahrer später im Medical-Center seinen Verletzungen. Sechs weitere Fahrer, die in den Unfall verwickelt waren, werden demnach in Krankenhäusern behandelt. Lebensgefahr bestehe bei ihnen nicht.

Die Rennleitung erklärte, insgesamt seien sieben Fahrzeuge in den Unfall verwickelt gewesen. Betroffen waren demnach ein Aston Martin Vantage AMR GT3, zwei BMW 325i e90, zwei Porsche Cayman, ein Toyota Supra sowie ein Porsche 911 GT3 Cup. Der Veranstalter nahm den Livestream des Rennens im Anschluss offline. Eine Fortsetzung des Rennens am Samstag gab es nicht mehr. Vor dem Start am Sonntag soll eine Gedenkminute stattfinden.

Fahrer war regelmäßig auf der Nordschleife unterwegs

Laut Angaben war der Fahrer über viele Jahre auf der Nürburgring-Nordschleife aktiv und vor allem in Produktionswagen-Klassen erfolgreich. Dort gewann er unter anderem in der Nürburgring Langstrecken-Serie die Klasse V4. Zudem sammelte er zahlreiche Podestplätze und Klassensiege.

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen sollte beim Qualifier ebenfalls zum Einsatz kommen, war aber erst für den zweiten Teil der Veranstaltung eingeplant.