Rauental und Goldgrube: Wichtiger Meilenstein für neue Koblenzer Brücke

Ein wichtiger Schritt für die neue Brücke zwischen Koblenz-Rauental und Goldgrube ist geschafft: Tonnenschwere Stahlpfeiler wurden nun eingehoben. Das Millionenprojekt liegt im Zeitplan.

Rauental und Goldgrube: Wichtiger Meilenstein für neue Koblenzer Brücke

Der Bau der neuen Geh- und Radwegbrücke, die künftig die Koblenzer Stadtteile Rauental und Goldgrube verbinden soll, schreitet voran. Wie die Stadt Koblenz mitteilt, wurde nun ein wichtiger Meilenstein des Millionenprojekts erreicht.

In diesen Tagen hat ein Mobilkran die zentralen Brückenpfeiler eingehoben. Diese V-förmigen Stahlpfeiler, die auf jeder Seite aus zwei Teilen bestehen, wiegen pro Seite insgesamt rund 25 Tonnen. Eine Spezialfirma aus Belgien hat die Elemente vor Ort verschraubt und anschließend verschweißt.

Parallel dazu laufen die Arbeiten an der Zufahrtsrampe auf der Seite der Goldgrube weiter. „Die Arbeiten am entsprechenden Traggerüst sind nahezu abgeschlossen“, erklärt Tiefbauamtsleiter Dr.-Ing. Kai Mifka.

Arbeiten über zwölf Bahngleisen

Auf der Rauentaler Seite sollen noch im Dezember die Stützen für die dortige Rampe errichtet werden. Ein besonders aufwendiger Schritt steht dann für März 2026 an: die Vorbereitung für den Einhub des Brücken-Überbaus, der sich über insgesamt zwölf Gleise der Deutschen Bahn erstrecken wird. Die dafür nötigen Sperrungen der Bahnstrecke mussten bereits im Februar 2023 angemeldet werden.

Für die Montage sind auch Anpassungen an den Oberleitungen der Bahnstrecke notwendig. „Diese sind für die Montage der Hilfsgerüste, die wir zur Herstellung des Brückenüberbaus benötigten, erforderlich“, so Mifka. Diese Gerüste dienen später als Auflage für die Brückenteile und als Arbeitsplattform für Schweiß- und Beschichtungsarbeiten.

Fertigstellung für Winter 2026/2027 geplant

Aktuell liegen die Bauarbeiten für die neue Brücke laut Stadt im Zeitplan. Die Fertigstellung ist für den Winter 2026/2027 vorgesehen. Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro, wovon etwa 16 Millionen Euro auf den Bau der Brücke und die damit verbundenen Sicherungsmaßnahmen an der Bahnstrecke entfallen.