Der Bau der Ortskernentlastung für Koblenz-Bubenheim soll im Oktober beginnen. Wie das Tiefbauamt der Stadt Koblenz und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung mitteilen, ist der Baustart in der nächsten Woche vorgesehen. Die Bauzeit wird voraussichtlich rund zwölf Monate betragen.
Die neue Straße soll die Ortslage Bubenheim vom Durchgangsverkehr befreien und damit die Verkehrssicherheit und Wohnqualität im Ort verbessern. Zudem dient sie der besseren Anbindung des Gewerbegebiets Bubenheim und soll für einen besseren Verkehrsfluss sorgen.
Die rund einen Kilometer lange Trasse beginnt am bisher ungenutzten Abzweig des Kreisverkehrs „Globus“ und verläuft westlich an Bubenheim vorbei.
Neue Trasse teilt St.-Sebastianer Straße
Die neue Straße wird die St.-Sebastianer Straße kreuzen und mündet kurz vor der A48-Autobahnbrücke in die bestehende Landstraße ein. Der von Norden kommende Abschnitt erhält einen Anschluss an die neue Ortsumgehung. Der von Süden aus Bubenheim kommende Teil wird hingegen zu einer Sackgasse mit Wendehammer.
Parallel zur Fahrbahn entsteht zudem ein kombinierter Geh- und Radweg. Im Zuge der Arbeiten erneuert die Stadtentwässerung Koblenz zudem Teile des Kanalnetzes in der St.-Sebastianer Straße.
Bau in zwei Abschnitten geplant
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Bau mit 1,61 Millionen Euro. Weitere 720.000 Euro für den Geh- und Radweg kommen aus dem Förderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes.
Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Abschnitten. Zunächst wird der größte Teil der neuen Straße gebaut, was kaum Eingriffe in den laufenden Verkehr erfordert. Im zweiten Schritt erfolgt der Anschluss an die L127, die von Bubenheim nach Mülheim-Kärlich führt, und an die Weißenthurmer Straße. Über die dann notwendigen Verkehrsbehinderungen will die Stadtverwaltung rechtzeitig informieren und bittet Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer um Verständnis.