Von Koblenz nach Chicago: Zwei Läufer erfüllen sich großen Marathon-Traum

Susanne Blum und Olli Michaelis aus Koblenz haben sich einen Traum erfüllt: Sie sind beim Chicago Marathon gestartet. Für die 42 Kilometer lange Strecke flogen sie 7.000 Kilometer in die USA.

Von Koblenz nach Chicago: Zwei Läufer erfüllen sich großen Marathon-Traum

Für die einen ist es unvorstellbar, für andere die Erfüllung eines Traums: 7.000 Kilometer fliegen, um 42 Kilometer zu laufen. Genau das haben Susanne Blum und Olli Michaelis vom Koblenzer Verein „Meddy’s Lauf- und Walking-Treff“ gemacht. Wie der Verein mitteilt, sind die beiden kürzlich beim 48. Chicago Marathon gestartet.

Der Marathon in Chicago gehört zu den größten der Welt. Gemeinsam mit rund 54.000 anderen Teilnehmenden gingen die beiden Koblenzer an den Start. Die 42 Kilometer lange Strecke führte sie durch 29 verschiedene Stadtviertel der drittgrößten Stadt der USA.

Die Anreise erfolgte bereits am 8. Oktober mit einem Flug von Frankfurt über den Atlantik. Vor dem großen Lauf am Sonntag holten die beiden am Freitag ihre Startnummern auf der Marathonmesse ab und nutzten den Samstag für eine Stadtbesichtigung bei sommerlichem Wetter.

Von jubelnden Menschenmassen getragen

Am Renntag klingelte der Wecker bereits um 4:30 Uhr morgens. Trotz Müdigkeit durch die Zeitverschiebung machten sich die beiden auf den Weg zum Startgelände. Was sie dort erwartete, beschreibt der Verein als kaum in Worte fassbar.

Hunderttausende Menschen säumten die Strecke, um die Läufer anzufeuern. Laut dem Bericht habe es keinen Meter gegeben, an dem nicht geklatscht und gejubelt wurde. Musikgruppen und unzählige Fans sorgten für eine unglaubliche Stimmung und Energie, von der die Läufer förmlich davongetragen wurden.

Ein unvergessliches Erlebnis

Während das Wetter am Morgen noch angenehm war, wurde es im Laufe des Rennens sonnig und heiß. Die Chicagoer Feuerwehr und viele Freiwillige sorgten jedoch für Abkühlung und versorgten die Teilnehmenden mit Wasser, Schwämmen und Regenduschen.

Für die beiden Sportler aus Koblenz war der Lauf ein unvergessliches Erlebnis. Mit einer großen Medaille um den Hals und einem typisch amerikanischen Essen ließen sie den aufregenden Tag ausklingen.