Lotto Rheinland-Pfalz hat im abgelaufenen Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 424 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen aus Koblenz mitteilt, ist dies trotz eines leichten Rückgangs zum Vorjahr der zweithöchste Jahresumsatz seit 17 Jahren.
„Wir freuen uns über ein solides und stabiles Geschäftsjahr“, blickt der rheinland-pfälzische Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf 2025 zurück. Der Umsatzrückgang von rund 2,8 Prozent sei nachvollziehbar, da das Rekordjahr 2024 von mehrwöchigen Hochjackpotphasen geprägt war. „Da ist es nachvollziehbar, dass die seit Jahren stetig steigende Umsatzkurve im vergangenen Jahr eine kleine Verschnaufpause eingelegt hat.“
Das Jahr 2025 brachte für einen Spielteilnehmer aus dem Raum Hunsrück-Nahe den höchsten rheinland-pfälzischen Lottogewinn aller Zeiten. Er knackte den Eurojackpot und gewann 80,4 Millionen Euro. Insgesamt wurden sieben Spieler zu Millionären. Die gesamte Gewinnsumme, die an die Spielteilnehmer ausgeschüttet wurde, lag bei rund 201 Millionen Euro.
Rund 149 Millionen Euro für das Gemeinwohl
Auch das Land Rheinland-Pfalz profitierte von den Lotterieeinnahmen. Aus Steuern und Einnahmen flossen rund 144 Millionen Euro in den Landeshaushalt. „Die angebotenen Lotterien dienen dem gesetzlichen Kanalisierungsauftrag, den Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete Bahnen zu lenken. Spieler- und Jugendschutz stehen dabei immer an erster Stelle“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende, Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg.
Zusätzlich führten die GlücksSpirale, die Zusatzlotterie Sieger-Chance sowie die Umweltlotterie BINGO! zu direkten Zahlungen von über 4,7 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen. Die Lotto-Rheinland-Pfalz-Stiftung konnte im vergangenen Jahr mit 1,4 Millionen Euro fast 1300 Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport unterstützen.
Lotto 6aus49 bleibt am beliebtesten
Das beliebteste Produkt war auch 2025 der Klassiker LOTTO 6aus49 mit einem Spieleinsatz von über 167 Millionen Euro. Auf Platz zwei landete die europäische Lotterie EUROJACKPOT mit über 125 Millionen Euro. Beide Produkte sicherten dem Unternehmen über 71 Prozent des Gesamtumsatzes.
Die rund 870 Annahmestellen bleiben mit rund 70 Prozent des Gesamteinsatzes der wichtigste Vertriebsweg. Sie werden derzeit mit neuen, modernen Spielterminals ausgestattet. Der Online-Einsatz stieg um knapp 5,9 Prozent auf über 55 Millionen Euro. Über 182.000 Kunden sind mittlerweile für das Spielen im Internet registriert.