Acht Namen für Koblenz: Wer bei der Landtagswahl antritt

Acht Kandidaten treten im Wahlkreis 9 (Koblenz) zur Landtagswahl am 22. März 2026 an. Der Kreiswahlausschuss hat die Wahlvorschläge nun zugelassen.

Acht Namen für Koblenz: Wer bei der Landtagswahl antritt

Die Direktkandidaten für die Landtagswahl im Wahlkreis 9 / Koblenz stehen fest. In seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch (14. Januar) hat der Kreiswahlausschuss acht Wahlvorschläge zugelassen. Das teilt die Stadt Koblenz mit. Die Wahl zum 19. Landtag von Rheinland-Pfalz findet am Sonntag, 22. März 2026, statt.

Folgende Kandidaten wurden für die Wahl zugelassen:

  • Dr. Anna Köbberling (SPD, Sozialdemokratische Partei Deutschlands) – Ersatzbewerber: Thorsten Schneider

  • Philip Rünz (CDU, Christlich Demokratische Union Deutschlands) – Ersatzbewerberin: Zemfira Dlovani

  • Carl-Bernhard von Heusinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Ersatzbewerberin: Janina Luipers

  • Joachim Paul (AfD, Alternative für Deutschland) – Ersatzbewerberin: Darya Bushchyk

  • Hubertus Hacke-Dietze (FDP, Freie Demokratische Partei) – Ersatzbewerber: Tobias Minner

  • Stephan Wefelscheid (FREIE WÄHLER) – Ersatzbewerber: Christian Altmaier

  • Daniel Steinhauser (DIE LINKE) – Ersatzbewerber: Jan-Niklas Krambrich

  • Heiko Kunz (VOLT) – kein Ersatzbewerber benannt

Bei der Landtagswahl haben die Wähler zwei Stimmen. Mit der Erststimme, der sogenannten Wahlkreisstimme, wird einer der Direktkandidaten aus dem jeweiligen Wahlkreis gewählt. Die Zweitstimme, die Landesstimme, geht an die Liste einer Partei oder Wählervereinigung.

2021: SPD mit Malu Dreyer klarer Wahlsieger

Bei der Landtagswahl 2021 wurde die SPD unter Führung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer stärkste Kraft mit 35,7 Prozent. Die CDU erreichte ihr schlechtes Ergebnis in Rheinland-Pfalz mit 27,7 Prozent. Die Grünen wurden unter Zugewinnen wieder drittstärkste Kraft mit einem Ergebnis von 9,3 Prozent.

Die AfD wurde unter Verlusten mit 8,3 Prozent viertstärkste Kraft im rheinland-pfälzischen Landtag. Die FDP erreichte 5,5 Prozent. Die Freien Wähler schafften es erstmals mit 5,4 Prozent in den Landtag.