Teurer Klick: Polizei Koblenz nimmt Blitzer-Apps ins Visier

Die Polizei in Rheinland-Pfalz kontrolliert verstärkt die Geschwindigkeit. Beim „Speedmarathon“ am Mittwoch hat es die Polizei in Koblenz besonders auf die Nutzung von Blitzer-Apps abgesehen.

Teurer Klick: Polizei Koblenz nimmt Blitzer-Apps ins Visier

Autofahrer in Koblenz und ganz Rheinland-Pfalz müssen am Mittwoch (15. April) besonders auf ihre Geschwindigkeit achten. An diesem Tag fand mit dem sogenannten „Speedmarathon“ der Höhepunkt der europaweiten Kontrollwoche „Speed“ statt, wie unter anderem die Polizei Koblenz berichtet.

Die Aktion, die vom 13. bis zum 19. April läuft, ist Teil einer Kampagne des europäischen Verkehrspolizei-Netzwerks Roadpol. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Risiken von zu schnellem Fahren zu sensibilisieren. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt laut Polizei zu den häufigsten Ursachen für tödliche Unfälle.

Zivilstreifen und Blitzer-App-Warnung

Die genauen Kontrollstellen gaben die Behörden vorab nicht bekannt, um die präventive Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Die Standorte wurden stattdessen auf Basis von Unfallstatistiken und bekannten Gefahrenstellen ausgewählt.

Zum Einsatz kommen dabei neben stationären Blitzern auch mobile Messungen. Außerdem überwachten zivile Polizeifahrzeuge mit Video- und Messtechnik, sogenannte ProVida-Fahrzeuge, den fließenden Verkehr. So können Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße beweissicher dokumentiert werden.

Die Polizei Koblenz weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung von Blitzer-Apps und Radarwarnern verboten ist. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.